Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Amri-Ermittlung: Sonderermittler aus NRW sagt aus

Der Anfang März eingesetzte Untersuchungsausschuss des Bundestages zum Fall des Berliner Attentäters Anis Amri kommt am heutigen Donnerstag zu seiner ersten öffentlichen Zeugenbefragung zusammen. Der Ausschuss will herausfinden, ob der Terroranschlag im Dezember 2016 in Berlin wegen Fehlern einzelner Behörden nicht verhindert werden konnte, oder ob dahinter ein Problem des gesamten Sicherheitssystems steht.

,

Berlin

, 07.06.2018
Amri-Ermittlung: Sonderermittler aus NRW sagt aus

Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Vor dem Ausschuss sagt am Donnerstag unter anderen der Sonderermittler Bernhard Kretschmer aus Nordrhein-Westfalen aus. Er war in einem Gutachten zu der Einschätzung gekommen, es habe keine wesentlichen Versäumnisse der NRW-Behörden gegeben. Dies war von vielen Seiten mit Skepsis aufgenommen worden. Dabei geht es auch um die Frage, warum Amri nicht in sein Heimatland Tunesien abgeschoben wurde.

Bei dem bislang schwersten islamistischen Anschlag in Deutschland waren zwölf Menschen getötet und viele verletzt worden. Amri war den Behörden als Gefährder bekannt. Er war am 19. Dezember 2016 mit einem gestohlenen Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gerast. Er wurde später auf der Flucht in Italien von Polizisten erschossen.

Lesen Sie jetzt