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Weiter zwei Punkte Rückstand - SV Wacker unter Siegzwang

Fußball-Bezirksliga 15

CASTROP-RAUXEL Sie rennen weiter hinterher, haben zwei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Arminia Marten. Nach dem 0:0 im Topspiel am Donnerstagabend stehen die Spieler vom SV Wacker Obercastrop am Sonntag, 25. April, unter Siegzwang. Es geht zum VfB Waltrop.

von Von Jürgen Weiß

, 23.04.2010
Weiter zwei Punkte Rückstand - SV Wacker unter Siegzwang

Obercastrops Marcel Maluski (blaues Trikot) hatte Gegenspieler Stefan Schulze (Arminia Marten) im Nachholspiel im Griff. Über ein 0:0 kam der SV Wacker aber nicht hinaus

Ein Sieg in Waltrop - das nicht gerade einfach, weil den Wacker-Spielern nach den englischen Wochen die Kräfte schwinden. So ist der Sonntagsgegner gegen die Elf von Trainer Uwe Esser im Vorteil. Esser im Vorfeld über das Abschlusstraining am Freitag: "Wir werden nur laufen, um uns zu bewegen." Mehr müssen seine Cracks wohl am Sonntag in Watrop, bei der Mannschaft von Trainer Martin Backwinkler, tun: "Auf dem tiefen Rasen wird körperlich alles abverlangt."

Der Coach glaubt, dass seine Mannschaft dazu in der Lage ist: "Wenn wir auch nicht mehr so viele Tore schießen wie in der Vorsaison, kann ich mich auf die Defensive verlassen." Und auf Torwart Daniel Schultz, den Esser nicht nur wegen der Leistung in Marten "als besten Keeper der Liga" einstuft. Zu der Aussage passen natürlich die 27 Gegentore, die Obercastrop auch als zweitbeste Abwehr ausweist. Wenn am Saisonende allerdings die "Eins" vorne stehen soll, dann kommt jeder Begegnung entscheidende Bedeutung zu. Esser: "Es sind noch 18 Punkte zu vergeben, da ist vieles möglich."

Zunächst also die Waltroper. Die haben sich zuletzt gegen Erkenschwick mit 9:1 warm geschossen, wobei der Tabellenletzte sicherlich kein Maßstab ist. Denn eine Woche vorher verlor Backwinkler mit seiner jungen Garde, in der viele frühere Castrop-Rauxeler Junioren spielen, mit 1:2 gegen den Tabellenvorletzten TuRa Rüdinghausen. Ein Ergebnis, das Esser gut gefallen würde. Übrigens: Esser hofft, dass seine angeschlagenen Akteure, Marcel Heinen, David Firch, André Paulinsky und Roger Schajor, wieder einsetzbar sind.