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Weniger Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf. Die Zahl der Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ist in Nordrhein-Westfalen 2017 deutlich zurückgegangen. Insgesamt seien im vergangenen Jahr gut 28 000 Anträge gestellt worden. Das sind sieben Prozent weniger als 2016, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger habe allerdings mit 8,3 Milliarden Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres gelegen.

Weniger Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen

Der Schriftzug „Insolvenz“ steht auf einem Tisch. Foto: Soeren Stache/Archiv

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen - mit Einzelunternehmen, Freien Berufen und Kleingewerbe - ging sogar um zehn Prozent zurück. Insgesamt stellten knapp 5900 Unternehmen einen Antrag auf Insolvenzeröffnung. In rund 4250 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet. In weiteren rund 1650 Fällen wurde die Eröffnung mangels Masse abgewiesen.

Neben den Unternehmen beantragten im letzten Jahr mehr als 22 200 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in knapp 18 200 Fällen um Verbraucherinsolvenzen. Das waren 8,3 Prozent weniger als 2016. Die übrigen 4050 Fälle betrafen Nachlässe, Gesamtgut, natürliche Personen als Gesellschafter sowie ehemals selbstständig tätige Personen.

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