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„Wer die Nachtigall stört“: Klage gegen Broadway-Version

New York. Auch wenn die US-Schriftstellerin Harper Lee vor ihrem Tod 2016 ihr Einverständnis gegeben hatte, ihr Buch auf die Bühne zu bringen, ist ihre Nachlassverwalterin nicht einverstanden mit der neuen Fassung. Das Stück weiche zu stark vom Original ab, meint sie.

„Wer die Nachtigall stört“: Klage gegen Broadway-Version

Ein Exemplar des Buchs „To Kill A Mockingbird“ („Wer die Nachtigall stört“) von Harper Lee. Foto: Dan Anderson

Die Nachlassverwalterin der 2016 gestorbenen US-Schriftstellerin Harper Lee hat gegen eine geplante Broadway-Version des Bestsellers „Wer die Nachtigall stört“ geklagt.

Das Stück von Autor Aaron Sorkin weiche zu sehr vom Original aus dem Jahr 1960 ab, hieß es in einer bei einem Gericht im US-Bundesstaat Alabama eingereichten Klageschrift, wie US-Medien am Donnerstag berichteten. Klägerin ist Lees Nachlassverwalterin Tonja Carter.

„Ich kann und werde kein Theaterstück präsentieren, das sich anfühlt als wäre es in dem Jahr geschrieben worden, in dem auch das Buch geschrieben wurde, das wäre nicht interessant“, sagte der Broadway-Produzent Scott Rudin der „New York Times“. „Die Welt hat sich verändert seitdem.“

Ob das Stück nun wie geplant im November an den Broadway kommen kann, war unklar. Die Autorin Lee hatte ihr Einverständnis für eine Broadway-Version ihres Stück vor ihrem Tod gegeben.

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