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AFG-Schüler als Forscher

WERNE Schüler der Stufe 13 des Anne-Frank-Gymnasiums betätigten sich während ihrer Projekttage als Gesellschaftswissenschaftler. Bei ihren Forschungebn erfuhren sie viel Interessantes und sammelten viele praktische Erfahrungen.

von Lenneke Lenfers-Lücker

, 05.12.2007
AFG-Schüler als Forscher

Unter anderem auf der Hauptstrasse des ehemaligen Lagers standen die Schüler der Stufe 13 des AFGs.

Erste Station der dreitägigen Forschungen war das Staatsarchiv Münster, in dem die behördlichen Dokumente der Bezirksregierungen Münster und Arnsberg archiviert sind. Ein Archivpädagoge informierte die Schüler über Aufbau und Funktion des Archivs und führte sie durch einen Teil der über 50 km langen Regalreihen.

Im Anschluss bekamen die angehenden Abiturienten die Möglichkeit, in alten Papieren der Stadt Werne zur Zeit des Naziregimes zu forschen.

KZ-Besuch

Am zweiten Tag der Projektreihe besuchte die Gruppe das KZ Bergen-Belsen, in dem die Namensvetterin des Gymnasiums ermordet wurde. Nach einer Einführung in die Geschichte des Lagers, besichtigten die Schüler das ehemalige Gelände des Konzentrationslagers, auf dem außer vereinzelten Grabsteinen und Denkmälern kaum noch etwas an die schlimmen Verbrechen der Nazis erinnert.

    Zum Abschluss des Exkursionstages wurde das neu errichtete Dokumentationszentrum mit Zeitzeugenberichten und –fotos besucht.

Bericht für die Schulhomepage

Am letzten Tag trafen sich die Schüler um den KZ-Besuch vom Vortag zu besprechen und ihre Eindrücke in Plakaten und einem Bericht für die Schulhomepage für die restliche Schülerschaft und die Öffentlichkeit festzuhalten.

Die Projekttage fanden bei den Schülern positiven Anklang, sodass sie solche praktischen Erfahrungen auch für kommende Jahrgänge empfehlen würden.

  

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