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Abenteuerlandschaft für die Kindertagesstätte Arche Noah

Kletter- und Seilpfad

WERNE In einer groß angelegten Aktion erhielt die Kindertagesstätte Arche Noah eine Kletterlandschaft. Und was für eine. Viele Eltern und Großeltern haben sich mit Engagement an diesem Projekt beteiligt. Die Kinder sind vom Ergebnis begeistert.

von Von Arndt Brede

, 30.04.2010
Abenteuerlandschaft für die Kindertagesstätte Arche Noah

Manchmal ist das Klettern noch eine Wackelpartie.

Dabei geben Ralf Borrmann und seine Mitstreiter ihr Bestes. Was Borrmann, Mitarbeiter der Firma "Natur- und Abenteuerschule GmbH & Co. KG" aus Bergisch-Gladbach anordnet, führen die  Eltern akribisch aus. Schweißperlen sind dabei äußere Zeichen der anstrengenden Arbeit. Seile zu spannen, ist gar nicht so einfach. "Ist doch selbstverständlich, dass ich der Einrichtung, die meine beiden Kinder so gut betreut, jetzt helfe", sagt David Niehüser aber bescheiden. Großes Engagement der Eltern

Ulrike Plutat, Leiterin der Kita, gerät ins Schwärmen: "26 Eltern und Großeltern haben zwei Tage lang geschuftet. Sie haben ihre Freizeit geopfert. Ein Vater hat sogar seine Krankengymnastik verschoben, um mitzumachen." Das ist ein Engagement, dass selbst dem Experten Ralf Borrmann imponiert: "Werne ist einfach super. Die Eltern sind alle sehr fleißig." Im Schichtdienst - von 14 bis 17 Uhr und von 17 bis 20 Uhr - schnitten die Freiwilligen die Seile, sägten Holz, brachten Seilklemmen an und, und, und. Nach und nach wuchs der riesige Kletter- und Seilpfad. Bis dann diejenigen, für die dieses Paradies geschaffen wurde, endlich zu ihrem Recht kommen.

Wenn die Kinder wüssten, dass sie spielerisch mehrere Fähigkeiten trainieren: "Das Klettern ist gut für den Gleichgewichtssinn, für die Kraftdosierung, die Muskelspannung", listet Ulrike Plutat die Vorteile auf. Und fügt noch eins hinzu, das auch aus pädagogischer Sicht wichtig ist: "Die Kinder steigern ihr Selbstbewusstsein."

Der Spielbereich auf dem Außengelände der Kindertagesstätte soll übrigens bald erweitert werden. "Um eine Nestschaukel", kündigt die Leiterin an. Die Finanzierung übernehme der Förderverein.