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Ansturm auf die Kneipen blieb beim 5. Festival aus

Honky Tonk

WERNE Das Honky Tonk Kneipenfestival feierte am Samstag mit dem fünften Event seiner Art in der Lippestadt einen kleinen Geburtstag, doch diesmal blieb die ganz große Feier aus. Trotz oder vielleicht genau wegen des guten Wetters blieben viele Werner wohl Zuhause und verbrachten den lauen Frühlingsabend beim Grillen oder auf dem Balkon oder im Garten. Aber die, die kamen, hatten viel Spaß.

von Von Jörg Weber/Elisabeth Plamper

, 25.04.2010

Der sonst so gewohnte Ansturm der Vorjahre auf die insgesamt zwölfLocations mit zwölf unterschiedlichen Bands und Musikrichtungen blieb aus. Rund 2700 Eintrifftsbändchen seien im Vorverkauf über den Ladentisch gegangen, berichteten die Organisatoren am Sonntagmittag. Das seien etwa 300 weniger gewesen als im Vorjahr. Zu früheren Zeiten mussten schon Mal Kneipen wegen Überfüllung vorübergehend den Einlass stoppen. Davon konnte beim 5. Honky Tonk in Werne keine Rede sein. Von dem  sonst so typischen Strom von Besuchern in der Innenstadt, die von Kneipe zu Kneipe wechselten, war nichts zu sehen. Mehr Platz zum tanzen Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Die Honky Tonker in diesem Jahr hatten mehr Platz für das ein oder andere Tänzchen und konnten so in Ruhe die unterschiedlichen Bands und Musikstile von Reggae, Jazz, Irish and Scotish Folk bis hin zu Rock und Pop bis in die frühen Morgenstunden genießen.Einen Hauch von Afrika gepaart mit dem karibischen Lebensgefühl spüren, sich von echtem Irish Folk begeistern lassen, sich dem Charme des guten alten Rock ’n’ Roll hingeben oder zu aktuellen Hits aus den Charts so richtig abtanzen, all das bietet Honky Tonk an einem Abend. „Honky Tonk“, ist eben ein musikalischer Streifzug von Folk bis Pop.Freunde treffen und plauschen

„Und es ist  Kult“, sagen die einen, „ein Festival für jede Generation“, die anderen. Freunde treffen, Plauschen, die Musik genießen, Spaß haben, das haben sie alle gemein, die Honky Tonk-Erfahrenen wie Neueinsteiger. Vom frühen Abend bis in die Morgenstunden wandern sie von Kneipe zu Kneipe und die „nimmermüden Nachtschwärmer“ nehmen den „Absacker“ im „Kolpinghaus“. Zwölf musikalische Hinhörer bot das fünfte Festival.