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Arbeitslosigkeit im Bezirk Hamm bei 10, 7 Prozent

WERNE Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Hamm mit den Städten Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Holzwickede, Kamen, Unna und Werne hat sich im August 2007 wieder deutlich verringert.

30.08.2007

Im August waren 22 413 Personen ohne Arbeit gemeldet. Dies bedeutet einen Rückgang um 1,6 Prozent (375) im Vergleich zum Vormonat. Vor zwölf Monaten waren es noch 24 931. Seit Februar 2005, dem Monat mit dem bisher höchsten Arbeitslosenstand (29 145), ist die Zahl der Arbeitslosen kontinuierlich um 23 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent. Im August 2006 hatte sie 12,1 Prozent betragen.

"Die Delle ist ausgebügelt"

 „Die Delle ist ausgebügelt“, fasst Gabriele Jäger die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt im Bereich Kamen (Bergkamen, Kamen Werne) im Bezirk der Agentur für Arbeit Kamen zusammen. Nach einem Anstieg im Juli auf 7 286 verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im August um 1,8 Prozent (133) auf 7 153.

Die Agenturleiterin nennt den mehrmonatigen generellen Abwärtstrend eine gesunde Talfahrt. Schließlich hatte die Arbeitslosenzahl in ihrem Zuständigkeitsbereich vor zwölf Monaten noch bei 7940, also damit um ein Zehntel höher gelegen.

Unter 25-Jährige: 11,4 Prozent arbeitslos

Erfreut ist Jäger darüber, dass die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen nach einem Anstieg durch die Arbeitslosmeldungen nicht übernommener Auszubildender erwartungsgemäß wieder gesunken ist. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 13 Prozent betragen.

Mit 5101 ist der Löwenanteil der Arbeitslosen Kunde bei der Arbeitsgemeinschaft SGB II für den Kreis Unna (ARGE Kreis Unna). Der Anteil der 2 052 Kunden der Arbeitsagentur beträgt 28,7 Prozent und ist insgesamt rückläufig. Im August 2006 hatte er noch 35 Prozent betragen. Diese Entwicklung setzte sich auch im August fort. Während die Zahl der bei der Arbeitsagentur gemeldeten Arbeitslosen um 5,2 Prozent (113) sank, verringerte sich die Zahl der ARGE-Kunden nur um 0,4 Prozent (20).

ARGE-Kunden profitieren zu wenig

Noch eklatanter ist der Jahresvergleich mit Rückgängen bei der Arbeitsagentur um 26,2 Prozent und bei der ARGE Kreis Unna um 1,1 Prozent. Für ARGE-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep profitieren seine Kunden noch zu wenig von der guten konjunkturellen Lage: „Zu viele Arbeitgeber bewerten Arbeitsuchende noch aufgrund der Dauer ihrer Arbeitslosigkeit und schließen gute Kräfte damit aus.“ Er ist sich sicher, dass bei weiter stabiler Konjunktur auch zunehmend mehr Arbeitsuchende der ARGE Kreis Unna in Arbeit einmünden und der ständig wachsende Fachkräftebedarf zu einem Umdenken führt.

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