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Auf den Spuren von Ronda Baker

WERNE Nach Kanada und Alaska entführte Renate Behr ihre Zuhörer in der Stadtbücherei. Die Werner Autorin las am Donnerstag aus ihrem Debüt „Champaine 1897“ und dem Folgeroman „Nenana 1904“.

von Von Teja Heine

, 03.12.2007
Auf den Spuren von Ronda Baker

Die Werner Autorin Renate Behr las am Donnerstag aus ihrer Krimireihe um die amerikanische Journalistin Ronda Baker.

Martin Kersting, Vorsitzender des Fördervereins der Stadtbücherei begrüßte die Autorin, deren Bücher seit einer Woche vom Persimplex Verlag auf den Markt gebracht worden sind. „Dies ist meine allererste Lesung“, bekannte Behr zu Beginn. Davon war in der lebendigen Art, in der sie vorlas, und ihrem souveränen Auftreten nichts zu spüren.

"Ich bin an allen Orten gewesen"

Die Zuhörer tauchten ein in die Welt der amerikanischen Journalistin Ronda Baker, die bei Recherchen auf merkwürdige Vorgänge in einer alten Indianersiedlung stößt. Was harmlos mit ein paar Fotos einer alten Grabstätte beginnt, führt die Hauptperson auf die Spur einer hundert Jahre währenden Blutrache. „Ich bin an allen Orten gewesen, die ich in meinen Büchern beschreibe“, merkte Behr an. „Wir planen auch eine Gruppenreise auf den Spuren von Ronda Baker“, lächelt sie.

Zeitungsartikel als Basis

Offensichtlich hat Behr sich für den Lesestoff mit der Zeit des Goldrauschs in Nordamerika zur letzten Jahrhundertwende und mit der indianischen Kultur und ihren Bräuchen auseinandergesetzt. Während das erste Buch rein fiktiv ist, basiert die Handlung des zweiten auf einem Zeitungsartikel von 1903, den Behr in den Archiven der Universität Fairbanks fand.

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