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Auf der Suche nach einem Ausweg

WERNE Eine knifflige Situation, in der sich der Musikschulkreis Lüdinghausen derzeit befindet: Höhere Gebühren, wie von der Stadt beschlossen, würden viele Musikschüler vertreiben. Schon jetzt ist ein Rückgang der Anmeldezahlen spürbar.

von Von Wolfgang Gumprich

, 07.03.2008

Glücklicherweise werde diese Entwicklung jedoch dank der Kampagne "Jedem Kind ein Instrument" aufgefangen, berichtete  Musikschulleiter Dr. Wolfgang Schneider am Dienstag vor dem Kulturausschuss. Auch die Stadt Werne gehört dem Musikschulkreis an.

Mehr Geld für attraktiveren Unterricht

Die Stadt Lüdinghausen hatte beschlossen, die Gebühren der Musikschule zu erhöhen- allerdings, ohne weitere Kommunen im Musikschulkreis darüber zu informieren. Mit dem zusätzlichen Geld sollen die Gruppenstunden attraktiver gestaltet werden.

Allerdings machten die betroffenen Eltern schnell deutlich, dass sie die Gebührenerhöhung nicht mittragen würden. Schneider: "Wir hätten große Probleme, die Gruppen dann aufrecht zu erhalten".

Kosten sparen durch Honorarkräfte

Ansonsten verhält sich die Musikschule wie andere Betriebe, um Kosten zu sparen. Unterrichteten im Jahr 2005 nur festangestellte Kräfte, so waren es zwei Jahre später noch 27 feste und 19 Honorarkräfte.

Konkurrenz in der Region

Mit der Musikschule der evangelischen Kirchengemeinde muss sich der Musikkreis auch gegen Konkurrenz behaupten. "Die Wartelisten sind abgeschmolzen", so Schneider, die Schule könne aber keine "Kampfpreise" machen. Denn gut ausgebildete Lehrer haben eben ihren Preis.

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