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Aufwändige Patienten sollen mehr Zuschüsse erhalten

"Pflege bringt Gewinn"

WERNE Großaufgebot im Kolpingsaal: 110 Pflegedirektoren und Stationsleiter von Krankenhäusern aus ganz Nordrhein-Westfalen trafen sich Mittwochmorgen in der Lippestadt. Ihr Thema: Pflege. Und die soll sich lohnen. Nicht nur die zu Pflegenden, sondern auch für die Pfleger. Und zwar nicht nur finanziell.

von Von Emily Höinghaus

, 21.04.2010
Aufwändige Patienten sollen mehr Zuschüsse erhalten

Ludger Risse (r.), Pflegedienstleiter des Christophorus-Krankenhauses, begrüßte im Kolpingsaal Klaus Avermann, stellv. Vorsitzender von "BALK e.V. NRW".

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Pflegepersonen e.V. (BALK) und die Landesgruppe NRW luden am Mittwoch zur Frühjahrstagung und Mitgliederversammlung ein. Rund 110 Pflegedirektoren und Stationsleiter waren vertreten. Es war die erste von drei Veranstaltungen in diesem Jahr und stand unter dem Motto „Pflege bringt Gewinn“. Im Ersten Teil des Vortrags ging es vor allem um die Pflegekomplexpauschale (PKMS), bei der erstmals ein erhöhter Pflegeaufwand auch für einen erhöhten Erlös sorgt. Aufwändige Patienten sollen zukünftig mehr Zuschüsse als ein durchschnittlicher Patient erhalten. Es wird also nicht mehr nur für die medizinische Leistung bezahlt. „Das ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung“, erklärte Ludger Risse, Vorsitzender der BALK Landesgruppe NRW und Pflegedirektor des St. Christophorus Krankenhauses Werne.

Weiter ging es mit einem Beitrag zum Thema „Pflegetraining“. Finanziert durch die Krankenkasse AOK hat sich die Universität Bielefeld zum Ziel gesetzt, Angehörige von Pflegebedürftigen bei der Betreuung  zu unterstützen. Sowohl im Krankenhaus als auch später zu Hause sollen die Angehörigen durch Pflegepersonal begleitet und geschult werden. Dazu muss das Pflegepersonal speziell ausgebildet werden, um auch in der Lage zu sein, Kurse zum richtigen Umgang mit Pflegebedürftigen anzubieten. „Wir sind froh, dass auch das Werner Krankenhaus seit 2009 Teil dieses Programmes ist.“, so Ludger Risse.