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Baubeginn für neuen Discounter schon Mitte 2019?

Edeka und Aldi-Neubau am Bahnhof Werne

Sollte die Politik im Mai grünes Licht geben, wäre der Weg frei für den Edeka-Markt und den Aldi-Neubau am Bahnhof in Werne. Konkrete Parkraum-Pläne gibt es bereits – und viel Zustimmung aus der Netz-Gemeinde für den seit langem ersten Edeka in der Stadt.

Werne

, 05.03.2018
Baubeginn für neuen Discounter schon Mitte 2019?

So soll der Einzelhandels-Standort am Bahnhof einmal aussehen: links der Edeka im jetzigen Aldi-Gebäude, rechts der Aldi-Neubau in Richtung des Bahnhofsvorplatzes. Im Vordergrund die Capeller Straße, hinten der Bahnhof. © BFI Immobilien (Grafik)

Die Pläne für einen Edeka-Markt am Bahnhof stoßen vermehrt auf Zustimmung – nicht nur bei den Politikern, die das Thema in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses diskutierten, sondern vor allem bei Lesern im Netz: „Edeka wäre eine Bereicherung für Werne, und ein neuer (…) moderner Aldi auch“, war auf Facebook nur eine Reaktion auf die Nachricht. Eine andere: „Ein bisschen Konkurrenz wird der sehr Rewe-lastigen Stadt schon nicht schaden.“

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Wie berichtet plant die Edeka-Gruppe, in dem jetzigen Aldi-Markt an der Bahnhofstraße eine Filiale unterzubringen – die seit vielen Jahren erste in der Stadt. Der Aldi soll ein paar Meter weiter in einen Neubau ziehen, der auf einem Teilstück des Parkplatzes entsteht. Politisch entschieden ist noch nichts, grundsätzlich aber hegte die Politik in der vergangenen Woche keine größeren Bedenken gegen das Projekt.

Parken auf dem Dach

Wie das Immobilienbüro BFI Immobilien mitteilt, sollen insgesamt 136 Parkplätze geschaffen werden, 26 davon auf dem Dach des zukünftigen Aldi-Lagers. Genug für einen schon jetzt gut laufenden Discounter und einen Vollsortimenter mit 1700 Quadratmetern Fläche? „Ja“, war die kurze Antwort von BFI-Geschäftsführer Martin Kehle.

Ohnehin wollen Investor und Stadt Werne in erster Linie die Nahversorgung an dem Standort sicherstellen – also eine fußläufige Erreichbarkeit für den Werner Norden gewährleisten. Beide Unternehmen – sowohl Aldi als auch Edeka – seien darüber hinaus mit dem Parkraum einverstanden, sagt Kehle.

Autofahrer sollen das Gelände in Zukunft auch weiterhin über die Rampe am Bahnhof befahren können. „Die zusätzliche Ausfahrt am Kreisverkehr wollen wir behalten. An der Capeller Straße soll der Verkehr möglichst nur nach rechts abfließen.“ Das leer stehende Einfamilienhaus nördlich des jetzigen Aldi-Marktes soll abgerissen werden. Der Investor hat es gekauft.

Politik will im Mai entscheiden

Die Pläne sind konkret, auch ein erster Entwurf steht bereits. Den Beschluss für das Planungsverfahren will die Politik aber erst fassen, wenn der Investor seine Hausaufgaben gemacht hat. Ein Problem etwa ist die Nähe des geplanten Aldi-Gebäudes zum Bahnhofsvorplatz und der dortige Baumbestand. Aber auch die Nähe zum Bachlauf des Piepenbachs.

Sollte die Politik im Mai grünes Licht geben und das Planungsverfahren ohne größere Hürden verlaufen, „könnte das Baurecht bis Mitte 2019 geschaffen werden“, schätzte Planungsdezernent Ralf Bülte am Montag auf Anfrage. Wäre auch die Baugenehmigung bis dahin erteilt, stünde einem Baustart im Sommer nächsten Jahres nichts mehr im Wege.

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