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Bei Klingele beginnt neue Ära

WERNE Sie wiegt 52 Tonnen. Seit Freitag Morgen steht sie in Werne und wird neue Maßstäbe in der Papierwerke GmbH Klingele setzen.

von Von Elisabeth Plamper

, 14.12.2007
Bei Klingele beginnt neue Ära

Ein Balanceakt: Der 52 Tonnen schwere Prototyp muss punktgenau auf Rollen landen.

Mit einer bisher in ihrer Technik   einzigartigen Druck- und Stanzmaschine beginnt für die Werner Niederlassung der Firma Klingele eine neue Ära der Kartonagen-Produktion. Gestern wurde der Prototyp in der "Brede" angeliefert. Ein spannender Moment nicht nur für Werkleiter Ekkehard Dürr. Gemeinsam mit dem technischen Leiter Klaus Lüke, dem Architekten Werner Tietz und Axel Renner, Assistent des Betriebsleiters, erwartete er den Schwertransport an der Rampe. "Das Besondere an der Maschine ist ihr Linksantrieb."

Schwertransport erfordert Maßarbeit

    Langsam rollte der Schwertransport mit der Maschine heran, und kam punktgenau vor der Rampe zum Stehen. Mit einem Kran wurde die Anlage auf Rollen gehievt. Da war Maßarbeit gefordert. Minuten vergingen bis die Maschine passgenau positioniert war. Ein Schwerlaststapler zog die 52 Tonnen schwere Maschine langsam durch die Halle auf ihren vorläufigen Platz. "Die Stanzkraft beträgt 400 Tonnen auf einer Fläche von 2,10 mal 1,30 Meter", erläuterte Burkhard Schmidt von der Firma Bobst, Geschäftsbereich Wellpappen-Industrie. "Das entspricht etwa dem Gewicht von 360 VW-Golfs.

Produktionssteigerung um 30 Prozent

" Die Druck- und Stanzmaschine ist ein Baustein der neuen rund 70 Meter langen Produktionslinie mit automatischer Materialzufuhr direkt aus dem angrenzenden Pappbogenlager. "In acht Wochen soll die Produktion starten", erklärte Klaus Lüke. Das mittelständische Familienunternehmen Klingele reagiert mit der Investition in die neue Maschine auf die wachsenden Ansprüche am europäischen Markt unter anderem in den Bereichen Druckqualität und Stanzgenauigkeit. Die "High-End-Maschine" ermöglicht neben einem umweltschonenden Arbeitsprozess auch eine Produktionssteigerung von rund 30 Prozent.

 

  

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