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Britischer Polizist wandert für verwundete Soldaten

Help for heroes

WERNE 30 Marathons in 30 Tagen quer durch Europa – und das alles für einen guten Zweck. Täglich läuft der britische Polizist Andy Seery bis zu 50 Kilometer zu Fuß, um Geld für verwundete Soldaten zu sammeln. Mittwochabend erreichte er Werne.

von Von Wiebke Plöger

, 15.04.2010
Britischer Polizist wandert für verwundete Soldaten

Der "mad cop" Andy Seery (r.) vor seinem Trolley. Martin Joost (l.), Wachleiter der Polizeiwache Werne, nahm seinen britischen Kollegen herzlich auf.

Er  ist nicht der einzige, der mit ungewöhnlichen Aktionen Geld für die Wohltätigkeitsorganisation  "Help for heroes“ sammelt. Es gebe noch mehr Wahnsinnige wie ihn. „Ich bin nur der erste, der durch Europa läuft“, berichtet er grinsend. Dabei ginge es ihm nicht um Ruhm. Vielmehr wolle er die Leute für das Schicksal verwundeter Soldaten sensibilisieren. „Ich bin absolut gegen Krieg“, erklärt der Polizist, „aber wir sollten diejenigen, die in den Krieg müssen hinterher nicht hängen lassen.“

Gestartet ist der Police Constable am 1. April in London. Ziel ist es am 30. April in Sroda Wielkopolska anzukommen. „Wenn ich dort nicht pünktlich eintreffe, dann verpasse ich meine Party“, erklärt er. 1282 Kilometer hat er dann bewältigt. Über Frankreich und Belgien kam er nach Deutschland. Bei den Kollegen der Werner Polizei fühlt er sich sichtlich wohl. Dort konnte er auch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sein Nachtlager aufschlagen. Doch allzu lange möchte er sich nicht ausruhen.