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Bus erregt die Gemüter der Lütkeheide-Anlieger

WERNE Der Ausbau der Straße Lütkeheide zwischen Schombergerweg und Fürstenhof war gestern Abend auf einer Anliegerversammlung der Stadt Gegenstand sachlicher Information. Emotional dagegen wurde die Diskussion um den Busverkehr geführt.

von Von Hubert Kramer

, 08.08.2007

 

Schon im Oktober soll, wenn alles glatt geht, mit dem Bau der Straße begonnen werden. Wie Gisbert Bensch von der Tiefbauabteilung der Stadtverwaltung ankündigte, würden die Arbeiten dann noch in diesem Jahr abgeschlossen werden können. So erfreulich diese Perspektive, so deutlich war auch der Frust der Anlieger über die Buslinie 81, die durch ihr Wohngebiet führt. Diese Linie, so die Forderung, müsse raus aus der Lütkeheide und am besten zur Butenlandwehr oder in den Stemmenkamp verlegt werden. Die Anwohner sehen Gefahren für ihre Kinder: 28 Mal am Tag quäle sich der Bus - meist sogar ein Gelenkbus - durch die Lütkeheide. Zudem sei er fast immer leer, so dass sich auch keine Notwendigkeit für diese Route ergebe.

In die Politik tragen

Die Vertreter der Stadt versprachen, dieses Thema in die Politik zu tragen und mit der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) gemeinsam zu überlegen, wie dieses Problem gelöst werden könnte.

Zuvor hatte Franz Stüer (64), Abteilungsleiter der zentralen Dienste im städtischen Baudezernat, den Anliegern vermittelt, welche Kosten auf sie zukommen könnten. Er riet ihnen dazu, so genannte Ablösevereinbarungen mit der Stadt zu treffen. Wer diesen Weg nicht nutzen wolle, erhalte einen Vorausleistungsbescheid, der auf die tatsächlichen Kosten angerechnet werde. "Bisher sind Anlieger mit Ablösevereinbarungen immer besser gefahren", sagte Stüer. Die spätere Veranlagung sei stets höher ausgefallen.

Tempo 30

Die neue Straße, so teilte Gisbert Bensch mit, werde in Verbundpflaster angelegt und eine Breite zwischen sechs und 7,50 Metern haben. Auf der südlichen Seite will die Stadt einige Parkbuchten anlegen; in den anderen Bereichen sei Parken erlaubt, wenn man keinen anderen behindere. Im gesamten Bereich gelte Tempo 30.

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