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Dachse zu Sim-Jü an Bord

WERNE. Die Sadt Werne ist Patin der S 77 Dachs, ein Schnellboot der Bundesmarine. Die Soldaten kreuzen im Rahmen des UNIFIL-Einsatzes vor den Küsten Zyperns und des Libanon. Jetzt erreichte Bürgermeister Rainer Tappe ein weiterer Stimmungsbericht.

02.08.2007
Dachse zu Sim-Jü an Bord

Die Mannschaft des Schnellbootes Dachs.

Darin stellt Korvettenkapitän und Kommandant Gil Hitzemann in Aussicht, dass er und seine Besatzung (25 Leute) in diesem Jahr zur Sim-Jü zu Gast sein werden. Hier sein Bericht:

"Am 10. Juli 2007 sind wir wieder auf Zypern angekommen. Trotz teilweiser neuer Besatzung durften wir am zweiten Tag nach Ankunft gleich wieder im Einsatzgebiet unserem Auftrag nachkommen. Dabei waren wir nicht unweit des von Palästinensern und regulären Kräften der libanesischen Armee umkämpften Flüchtlingscamps Al-Bared im Einsatz. Die Feuergefechte waren von See gut zu beobachten und wir durften fleißig unseren Admiral auf der Fregatte über die Vorgänge informieren.

Die Besatzung und ich freuen uns, dass wir bereits in naher Zukunft unseren "zweiten Heimathafen" Werne besuchen dürfen. Nachdem die DACHSE bereits das zweite mal im UNIFIL-Einsatz gefordert waren und unser Boot damit insgesamt 357 Tage von Deutschland abwesend gewesen sein wird, freut es uns umso mehr, dass es nun in diesem Jahr endlich wieder einmal klappen soll.

Als Kommandant ist es schön, über einen bisher erfolgreichen Einsatz ohne größere materielle und vor allem personelle Ausfälle berichten zu können. Und das wir bisher alle Anforderungen und Aufträge - speziell im UNIFIL-Einsatz - mit Auszeichnung bestanden haben, freut mich natürlich besonders.

Herausforderungen

Dabei mussten wir vor und während des Einsatzes viele Herausforderungen, wie zum Beispiel mehrere Personalwechsel und aufwendige, aber zum Glück keine selbstverschuldeten, technischen Instandsetzungen bewerkstelligen.

Das Wetter ist eine weitere gravierende Herausforderung: Temperaturen am Tage bis 35 Grad und in der Nacht nicht unter 25 Grad in Verbindung mit einer Luftfeuchtigkeit zwischen 75 und 90 Prozent. Unsere "Heizer" in den Motorenräumen haben Temperaturen von 45 bis 50 Grad auszuhalten.

Aber zum Glück ist ein Ende abzusehen. Vermutlich werden wir den Rücktransit am 31. August beginnen und über die Häfen Souda (Kreta), Valetta (Malta), Palma (Mallorca), Cadiz und Vigo (Spanien), Cherbourg (Frankreich) und gegebenenfalls Den Helder (Niederlande) zurückkehren. Wenn alles funktioniert wie geplant werden wir am Samstag, 15. September, in Warnemünde einlaufen und uns erst mal eine Woche Urlaub gönnen. Mit freudiger Erwartung auf SimJü 2007 grüßt Korvettenkapitän und Kommandant Gil Hitzemann."

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