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Deutlich mehr Straftaten

WERNE 1956 Straftaten wurden im vergangenen Jahr in Werne begangen. Das sind 132 Fälle oder 7,24 Prozent mehr als 2006. Damit widersetzt sich die Lippestadt dem kreisweiten Trend, den die Kriminalitätsstatistik 2007 für den Kreis ausweist.

von von Nicole Jankowski

, 03.03.2008
Deutlich mehr Straftaten

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1956 Straftaten wurden im vergangenen Jahr in Werne begangen. Das sind 132 Fälle oder 7,24 Prozent mehr als 2006. Damit widersetzt sich die Lippestadt dem kreisweiten Trend, den die Kriminalitätsstatistik 2007 für den Kreis ausweist. Denn kreisweit gingen die Straftaten im vergangenen Jahr insgesamt leicht zurück (22 061 Fälle insgesamt).

Dennoch: Sichere Region

Mit einer Kriminalitätshäufigkeitszahl (HZ) von 6417 steht Werne dagegen kreisweit in einem positiven Licht. Diese Messzahl drückt die durch Kriminalität verursachte Gefährdung aus. Sie wird gebildet aus der Zahl der bekannt gewordenen Straftaten, hochgerechnet auf 100 000 Einwohner.

Kreisweit lag sie im vergangenen Jahr bei 6660. Damit gehört der Kreis im Vergleich zu anderen Städten in NRW, aber auch bundesweit zu den sicheren Regionen. In Städten wie Dortmund und Düsseldorf liegt die Zahl bei 11 900 bzw. fast 15 000.

Genau wie im Kreis gingen in der Lippestadt im vergangenen Jahr die Diebstahlsdelikte zurück. Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg dagegen an - kreisweit lässt sich eine ähnliche Tendenz ablesen.

Weniger Gewaltdelikte

Entgegen dem Trend entwickelten sich im vergangenen Jahr die Zahlen bei der Straßenkriminalität: Während die Zahlen in Werne von 764 auf 803 anstiegen, gingen die Zahlen kreisweit zurück. Die Diebstahlszahlen von Mopeds und Krafträdern sind dagegen in Werne rückläufig (von 21 auf 19), auch die Zahl der Gewaltdelikte ging von 79 auf 72 zurück. Kreisweit war dagegen ein Anstieg zu verzeichnen.

Die Aufklärungsquote der Straftaten lag im vergangenen Jahr in Werne bei 39,98 Prozent, kreisweit konnten 47 Prozent der Straftaten aufgeklärt werden. Die Jugendkriminalität konnte 2007 kreisweit durch ein Intensivtäter-Konzept gesenkt werden. Es soll 2008 noch ausgeweitet werden. So genannte Jugendcops versuchen dabei, kriminelle Karrieren frühzeitig zu verhindern. Auch hausintern sollen Verfahren beschleunigt werden.

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