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Drache Lenny schult die Stimme

WERNE „Keine Bonbons mit Menthol!“ Diesen Rat gibt Diplom-Sprachheilpädagogin Anne-Christin Reckers Eltern, die meinen, ihren Kindern etwas Gutes tun zu wollen, „die sind zu scharf.“

von Von Wolfgang Gumprich

, 21.12.2007
Drache Lenny schult die Stimme

Diplom-Sprachheilpädagogin Anne-Christin Reckers (links) gibt in der Kindertagesstätte St. Josef Tipps zum richtigen Umgang mit der Stimme.

Die 28-Jährige hat ein Präventionskonzept entwickelt, mit denen Stimmstörungen bei Kindern vermieden werden können. Dazu zählen chronische Heiserkeit, Einschränkungen in der stimmlichen Leistungsfähigkeit, vermehrter Kraftaufwand beim Sprechen sowie Stimmlippenknötchen.

Grünpflanzen sollen helfen

Derzeit setzt sie das Konzept in der Kindertagessstätte St. Josef um. Nach Messungen des Schallpegels, der Luftfeuchtigkeit und der Raumtemperatur gab es die ersten Änderungen: Anne-Christin Reckers stellte Grünpflanzen auf, ließ die Decken zur besseren Schalldämmung mit Tüchern abhängen.

Den Jungen und Mädchen stellte die Sprachheilpädagogin „Lenny, den heiseren Drachen“ vor, eine Handpuppe, die spielerisch die Kinder zum richtigen Anwenden ihrer Stimme bringt. Und nicht nur das, Lenny zeigt, wie man vernünftig fragt, nicht schreit, sich beim Reden in die Augen schaut und wie man sich Gehör verschafft.

Kinder setzen Stimme bewusster ein

„Die Kinder hören auf Lenny“, hat Erzieherin Gerda Peters beobachtet, „sie achten auf ihre Stimme und setzen sie bewusster ein“. Auch würde den Kindern nun deutlich, wenn es laut ist. Anne-Christin Reckers wird ihr Konzept zu Stimmstörungen im kommenden Jahr in der „Zwergenburg“ durchführen.

 E-Mail-Adresse für Interessierte: annereckers@aol.com

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