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Ehemalige Internatsschüler zeigen sexuellen Missbrauch an

St. Christophorus

WERNE Nach der Suspendierung eines Arnsteiner Paters aus dem Werner Konvent ermittelt nun die Kommission zur Aufklärung von sexuellem Missbrauch im Bistum Münster. Wie die zuständige Ermittlerin bestätigte, beziehen sich die Vorwürfe auf die Zeit, als der Pater am Gymnasium St. Christophorus tätig war.

von Von Daniel Claeßen

, 07.04.2010
Ehemalige Internatsschüler zeigen sexuellen Missbrauch an

Die Kirche St. Josef. Hier war der suspendierte Pfarrer zuletzt tätig.

Mehrere ehemalige Internats-Schüler hätten sich an den Orden oder die Hotline der Kommission gewandt und insgesamt vier Patres beschuldigt, erklärt Gudrun Schramm-Arntzen im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. Drei der Patres seien bereits verstorben.

Sollten sich die Vorwürfe gegen den noch lebenden Pater bewahrheiten, droht ihm eine Sanktionierung durch den Orden. Insgesamt geht die Kommission 41 Hinweisen im Bistum Münster nach. Sie alle beziehen sich auf Fälle in der Vergangenheit – aufgrund der Verjährungsfristen hätten die Beschuldigten keine juristischen Konsequenzen zu fürchten. Man müsse sehen, was man für die Opfer tun könne, so Schramm-Arntzen. Hier sei jedoch nicht die Kommission gefordert, sondern die betroffenen Orden und die Kirche.