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Eine Chance für die Lippestadt: "Werne à la carte"

WERNE Erst schlemmen, dann shoppen: Die Aktionsgemeinschaft Werner Kaufleute hat sich darauf verständigt, während der Veranstaltung "Werne à la carte" ein Late-Night-Shopping durchzuführen. Dazu sollen am 16. August die Geschäfte am von 20 bis 24 Uhr geöffnet bleiben.

von Von Dennis Werner

, 11.03.2008
Eine Chance für die Lippestadt: "Werne à la carte"

Ingo Schnitger, federführend bei der Organisation von Werne à la carte, konnte die Kaufleute davon überzeugen, sich an seinem Konzept zu beteiligen.

In einer Vorabstimmung, noch vor dem Jahrestreffen der Aktionsgemeinschaft im Hotel am Kloster, schien das Meinungsbild der Kaufleute geteilt. Doch am Montagabend war das Votum eindeutig: "Das ist eine Chance, die wir uns nicht entgehen lassen dürfen", sagte stellvertretend der Aktionsgemeinschaftsvorsitzende, Hein-Theo Küper.

Der Grund: Ingo Schnitger, federführend bei der Organisation von "Werne à la carte" konnte die Kaufleute von der Qualität seines Konzepts überzeugen.

Einheitliches Auftreten

"So etwas haben wir hier noch nicht erlebt. Das passt sehr gut in unsere Stadt", warb Küper um Unterstützung für das Konzept seitens der Kaufleute. Jürgen Zimmermann, Inhaber von Bücher Beckmann, lobte den Mut, eine derart aufwändige Veranstaltung in der Lippestadt etablieren zu wollen: "Wir sind gefordert, so etwas zu unterstützen." Johannes Leenders, der sich selbst zu den Skeptikern zählte, bekräftigte seine Unterstützung. Wichtig sei nur, dass die Kaufleute einheitlich auftreten.

So waren sich alle nach kurzer Aussprache einig. Diskutiert wurde lediglich der Namen des neuen Kindes und wie lange die Geschäfte geöffnet bleiben sollen. "Der Begriff Late-Night-Shopping ist klar im Bewusstsein der Menschen verankert", so Markus Gröblinghoff, den dürfe man nicht verwässern, indem man früher die Geschäfte schließe. Die Beteiligten verständigten sich darauf, die Geschäfte von 20 bis 24 Uhr zu öffnen und den bewährten Namen beizubehalten.

Lob für Engagement

In seinem Jahresbericht ging Hein-Theo Küper auf die durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer nicht zu kompensierenden Umsatzeinbußen ein, mit denen die Werner Kaufleute zu kämpfen hätten. Er hoffe, dass sich die Geschäftsleute vor Ort nicht an dem ruinösem Preiswettbewerb beteiligten.

Gleichzeitig lobte er das Engagement der Kaufleute und der Stadt, Werne als historische Einkaufsstadt zu positionieren. Dabei sei es wichtig, besonders auf die auswärtigen Kunden zu setzen, die laut Einzelhandelsgutachten für die Hälfte des Umsatzes sorgten.

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