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Elternmord-Prozess: Gutachter diagnostiziert Persönlichkeitsstörung

DORTMUND/WERNE Im Doppelmord-Prozess vor dem Dortmunder Schwurgericht gegen Carsten O. aus Werne hatten heute die Mediziner das Wort. Und zwar ein gewichtiges: Immerhin geht es in dem so genannten Sicherungsverfahren darum, ob der 40-Jährige, der im Juni 2006 seine Eltern im Schlaf mit einem Hammer erschlagen hatte, in eine geschlossene psychiatrische Anstalt gehört.

03.03.2008

Ein leitender Oberarzt des Westfälischen Zentrums für Forensische Psychiatrie in Lippstadt-Eickelborn diagnostizierte bei dem Beschuldigten „auf Verdacht“ eine „narzisstische Persönlichkeitsstörung“ und eine Medikamenten- und Alkoholabhängigkeit.

Mangel an Mitgefühl

Ihm mangele es an Mitgefühl, er sei emotional instabil. So habe Carsten O. an seiner Tat lediglich beeindruckt, was nun mit ihm geschehen werde. Wahnsymptome oder eine schizophrene Störung seien indes nicht feststellbar gewesen. Ob er für die Allgemeinheit gefährlich sei, darüber könne er nur spekulieren, so der Arzt.

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