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Halbzeit bei der Kirchplatzsanierung

WERNE Seit Monaten wird mitten im Herzen Wernes gegraben, gebaut, gepflastert. Die Sanierung des Kirchplatzes schreitet voran. Zeit für eine Halbzeitbilanz.

von Von Dennis Werner

, 04.10.2007

Pünktlich zu „Sim-Jü“ sollen die Zugänge zur Innenstadt über den Kirchplatz frei sein. Dies versprach Gisbert Bensch vom Tiefbauamt. Die Arbeiten gingen gut voran, das erste große Etappenziel auf dem Weg zur Fertigstellung sei zur Kirmes erreicht. Derzeit laufen die Pflasterarbeiten, so dass Ende Oktober die Fläche begehbar sein wird. Der Fortschritt auf der Baustelle wird mit jedem Quadratmeter verlegter Pflastersteine sichtbar. Doch ein Großteil der notwendigen Arbeit – die Reparatur der defekten Kanalisation – liegt darunter und ist bereits geschafft: „Wenn unten drunter alles in Ordnung ist, dann geht‘s schneller. Aber wir liegen schon jetzt gut in der Zeit“, sagte Bensch, auch wenn das Verlegen von Natursteinen langsamer voran ginge und die Erdarbeiten wegen der Beobachtung durch die Archäologin länger gedauert hätten. Kosten bleiben im Rahmen    Auch die Kosten für die Kirchplatzsanierung liegen im Rahmen. „Wir können eine sehr positive Bilanz ziehen“, so Bensch. Zwar müsse die Stadt mehr ausgeben als im Haushaltsansatz veranschlagt, doch „das habe ich so erwartet.“ Einen Betrag nannte Bensch noch nicht. „Wenn man an der Arbeit ist, entstehen Begehrlichkeiten, die vorher nicht so kalkuliert waren“, sagte der Tiefbauamtsmitarbeiter. Letztlich könne aber Geld gespart werden, wenn die Arbeit sofort erledigt würde, anstatt später die Fläche erneut aufzureißen.Sorgen bereitet dem Tiefbauamtsmitarbeiter zurzeit nur die Abdichtung der Tiefgarage: „Dafür bräuchten wir ein paar trockene Tage.“ Ist das geschafft, könne mit der fehlenden Pflasterung rund um die Sakristei begonnen werden. Um einen breiteren Durchgang zu schaffen, sollen die Blumenkästen am Museumsvorplatz verkleinert werden.In der kommenden Woche beginnen die Betonsanierungsarbeiten rund um die Treppe am Museum, wo die Betonflächen gesandstrahlt, gesäubert und gestrichen werden. Bis ins Detail der alten Pflasterkunst treu Besonders freut sich Bensch über die gelungene Pflasterarbeit. „Wir haben hier Künstler am Werk“, so der Tiefbauamtsmitarbeiter. Alles entspreche bis ins Detail alter Pflasterkunst. Die Vorgaben der Stadt seien erfüllt worden. „Das sieht aus, als läge es seit 50 Jahren hier“, so Bensch. Letzte Woche bekam die Stadt dafür ein Lob von der Denkmalpflege. „Die haben uns gesagt, dass sei besser nicht zu machen.“    Neben „Sim-Jü“ gibt es ein weiteres Etappenziel für die Fertigstellung. „Wir wollen, dass der Platz am 2. Dezember zur Vereinigungsfeier der beiden Kirchengemeinden so gut wie fertig ist“, so Bensch. Übrig blieben Kleinarbeiten. „Deshalb schaffen wir die vollständige Fertigstellung in diesem Jahr vielleicht noch nicht.“  

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