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Hauptschule am Windmühlenberg: Erneute Standortdiskussion

WERNE Die Standortdiskussion um die fusionierte Hauptschule am Windmühlenberg ist neu entflammt. Bis Ostern wollen Stadt und Politik entscheiden, ob die Weichen wieder in Richtung Fürstenhof gestellt werden.

von Von Hubert Kramer

, 10.12.2007

"Wir stecken in einem großen Dilemma", sagte gestern der Leiter der Schule, Hubertus Steiner, gegenüber unserer Zeitung. Angesichts erheblichen Sanierungs- und Erweiterungsbedarfs am Gebäude der ehemaligen Marienschule hatte CDU-Fraktionsvorsitzender Paul-Heinz Kranemann jüngst die Ansicht vertreten, dass man den eigentlich endgültig beschlossenen Standort Windmühlenberg noch einmal überdenken solle.

Schulleiter Steiner will Klarheit

Dies geschah wohl auch vor dem Hintergrund, dass die Hauptschule womöglich in absehbarer Zeit in einer Mittelschule oder Sekundar-II-Schule aufgehen könnte und dann der Fürstenhof wegen seiner Nähe zur Realschule deutlich besser geeignet sei. "Man muss kein Prophet sein, um zu sehen, dass Hauptschule und Realschule irgendwann in nur ein Gebäude passen", hat Steiner durchaus Verständnis für solche Gedankenspiele. "Doch muss bald Klarheit geschaffen werden", meinte er.

Gebäude hat bauliche Mängel

Bauliche Mängel an dem Gebäude am Windmühlenberg hat Steiner in einer 20-Punkte-Liste zusammengefasst. Vieles davon könne schnell und ohne großen Finanzaufwand geregelt werden.

Dann aber gelte es, entweder an der vom Rat getroffenen Entscheidung, die Investitionen in Höhe von 1,3 Mio. Euro am Windmühlenberg vorsehe, festzuhalten, oder eine Alternative zu finden. "In einem solchen Schwebezustand können wir keine Visionen entwickeln", betonte Steiner, "wir brauchen Planungssicherheit."

Anfang des nächsten Jahres gebe es Gespräche mit der Bezirksregierung. Danach wolle sich die Politik bis zum Frühjahr entscheiden.

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