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Heiße Musik zu kaltem Wetter

WERNE "Rod Mason & His Hot Five" heizten einmal mehr am zweiten Weihnachtstag im Martin-Luther-Zentrum ein. Knapp 150 Gäste genossen das Konzert "Jazzy Christmas" mit heißen Rhythmen aus klassischem Jazz, Swing und Dixieland.

von Von Teja Heine

, 27.12.2007
Heiße Musik zu kaltem Wetter

"Jazzy Christmas" im Martin-Luther-Zentrum mit "Rod Mason & His Hot Five" begeisterten die Zuhörer im Martin-Luther-Zentrum. Mit dabei: Sean Moyses (Banjo) Klaus Wegener (Klarinette, Saxophon).

"Zur Adventszeit gehört auch bei uns zu Hause immer Musik von Rod Mason", verriet Pfarrer Hartmut Marks, der die berühmten Virtuosen nach eigenen Angaben vor über 15 Jahren zum ersten Mal nach Werne eingeladen hatte. Seitdem spielen sie regelmäßig am 26. Dezember im Martin-Luther-Zentrum.

Versierte Solo-Künstler

Mit Bing Crosbys "White Christmas" eröffnete die Formation aus fünf versierten Solo-Künstlern den Abend: Rod Mason (Gesang, Kornett und Trompete), John Mortimer (Posaune), Sean Moyses (Banjo), Clive Fenton (Sousaphon) und als Gast Klaus Wegener an Klarinette und Saxophon.

Ein Wermutstropfen für die Musiker war, dass der im Sommer ganz plötzlich verstorbene Pianist Ralph Peyer fehlte. Bemerkenswert, dass die Band ohne Schlagzeug für den richtigen Beat sorgte.

Traurige Stücke wie "Blue Christmas", Populär in der Interpretation durch Dean Martin, waren jedoch die Ausnahme an dem heiter swingenden Weihnachtsabend. Wie Mason es in dem Song "Christmas Time In New Orleans" so schön sang: "The weather is cold, but the music stays hot" - auch wenn das Wetter kalt ist, bleibt die Musik heiß.

Auch der Song "Maryland, my Maryland", der einst die Melodie für das allseits bekannte Weihnachtslied "Oh Tannenbaum" spendiert hatte, durfte nicht fehlen. Zahlreiche Solo-Einlagen wie den "Tiger Rag" am Banjo oder "Fancy Pants" an der Klarinette verdeutlichten die gekonnte Spielweise jedes einzelnen Musikers.

Seit 45 Jahren im Musikgeschäft

Rod Mason ist seit rund 45 Jahren im Musikgeschäft und spielte seitdem mit vielen bekannten Musikern, wie Chris Barber oder Teddy Wilson. Seine Gruppe "Hot Five" gründete er bereits im Jahr 1985. Durch sein ausgereiftes Trompetenspiel und seine rau-chigen Stimme erinnert er an Louis Armstrong.

Bestimmt freut sich nicht nur Pfarrer Marks schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder "Jazzy Christmas" im evangelischen Gemeindezentrum geben soll.

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