Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

JeKi: Alle Grundschulen dabei

WERNE Damit hatte in der Stadtverwaltung, den Schulen und der Musikschule kaum jemand gerechnet: Alle fünf Werner Grundschulen können ab der kommenden Woche an dem Projekt "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) teilnehmen.

von Von Rudolf Zicke

, 06.08.2007
JeKi: Alle Grundschulen dabei

Bekommt jedes Kind ein Instrument? Die Frage bleibt noch offen.

Das berichtete gestern der Leiter der Musikschule Werne bzw. des Musikschulkreises Lüdinghausen, Dr. Wolfgang Schneider. 255 Mädchen und Jungen erhalten damit die Chance, im Rahmen der Initiative zur europäischen Kulturhauptstadt unter Federführung der Kulturstiftung des Bundes, des Landes NRW und der Zukunftsstiftung Bildung ein Instrument zu erlernen.

 Wegen eines Übermittlungsfehlers hatten Stadt und Musikschule erst vor wenigen Tagen die umso erfreulichere Mitteilung erhalten.

Wienbredeschule beginnt

"Los geht´s am Dienstag, 14. August , in der Wienbredeschule", kündigte Dr. Schneider an, die weiteren Schulen folgen. In der Praxis sieht das JeKi-Projekt so aus, dass im ersten Jahr vier Lehrkräfte der Musikschule den Musikunterricht an den Grundschulen besuchen und mit den "normalen" Pädagogen einmal pro Woche eine Art Musikalische Früherziehung mit Instrumentenkunde unterrichten.

 Wenn diese Grundlagen gelegt sind, führen Musikschulfachlehrer die einzelnen Instrumente vor, die die Kinder auch ausprobieren dürfen. Am Ende des ersten Jahres entscheiden sich die Grundschüler, ob sie weitermachen möchten oder nicht. "Wenn sich die Hälfte der Kinder dafür entscheiden würde, dann wäre das eine tolle Sache", ist Musikschulleiter Dr. Schneider gespannt, wie die "Quote" aussehen wird. Im zweiten Jahr erhalten die Kinder ein Musikinstrument ihrer Wahl, das aus dem 50-Millionen-Euro-Topf des Projektes bezahlt wird. "Ob das Geld reicht, wird sich zeigen müssen", meint Schneider, wenn nicht, könne man ja auch über einen Miet-Kauf oder ande re Modelle der Finanzierung nachdenken.

 

Hier die Zahlen für die Schulen:

K.-v.-Galen-Schule: 41 Kinder

Weihbachschule: 16 Kinder

Wiehagenschule: 47 Kinder

Wienbredeschule: 70 Kinder

Uhlandschule: 81 Kinder

Lesen Sie jetzt