Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Jugendschöffengericht verurteilt 20-jährigen Angeklagten wegen Drogenbesitzes

Einheitsjugendstrafe

WERNE Wegen Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen, ohne im Besitz einer entsprechenden Erlaubnis zu sein, verurteilte das Jugendschöffengericht in Lünen einen 20-jährigen Werner zu einer Einheitsjugendstrafe von einem Jahr. Allerdings setzte das Gericht die Jugendstrafe auf zwei Jahre zur Bewährung aus.

von Von Heinz Greve

, 20.04.2010
Jugendschöffengericht verurteilt 20-jährigen Angeklagten wegen Drogenbesitzes

Das Jugendschöffengericht verhängte einen Einheitsjugendstrafe von einem Jahr.

Der bereits erheblich strafrechtlich vorbelastete Angeklagte war am 12. August 2009 in Dortmund von einer Polizeistreife mit 3,9 Gramm Marihuana in der Hosentasche erwischt worden. Die Drogen will der Angeklagte für seinen Eigenbedarf erworben haben. Angeklagter zeigte sich geständig In der Hauptverhandlung zeigte sich der Angeklagte voll geständig, weshalb sein Verteidiger auch eine Einstellung des Verfahrens anregte. Das wollte die Staatsanwältin unter Berücksichtigung des Vorlebens des Angeklagten nicht mitmachen. Sie beantragte unter Einbeziehung einer bereits vom Amtsgericht Münster gegen den Angeklagten verhängten Jugendstrafe eine solche von einem Jahr. Diesem Antrag schloss sich das Gericht in seinem Urteil voll an. Es stellte schädliche Neigungen bei dem Angeklagten fest, die eine weitere Jugendstrafe erforderlich machten.