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"Kaktusblüten" blicken durch

WERNE Immer frech, immer aktuell, immer gut: Eine Kostprobe ihres neuen Programms gaben die "Kaktusblüten" am Sonntag zum Finale des internationalen Frauentags im Martin-Luther-Zentrum.

von Von Teja Heine

, 10.03.2008
"Kaktusblüten" blicken durch

Seniorenkegeln machte nicht nur den Kaktusblüten, sondern auch dem Publikum Spaß.

Die vierköpfige Frauen-Kabarettgruppe aus Werne wird die komplette Revue "Trendsetter - wir blicken durch" am 10. und 11. April, jeweils um 20 Uhr, im Saal des Alten Rathauses zeigen.

"Unsere Kulturhauptstadt ist Werne" schmeichelten die "Kaktusblüten" zu Beginn, "da weiß das Publikum immer, an welcher Stelle es klatschen muss."

Nach einem anfänglichen Streit auf der Karriereleiter aus Aluminium, auf der die Schauspielerinnen herumkletterten, wagten sie aus luftiger Höhe einen Blick in die Zukunft.

Ein echter Münsterländer...

Um ein "heikles Problemthema" drehte sich ein Sketch, in dem sich zwei Frauen beim Spaziergang begegnen. An ihren Hundeleinen zog und zerrte es - hinter den Kulissen. Die eine versucht es mit "Erziehung auf Augenhöhe" und kommt damit nicht klar, die andere hat alles im Griff und empfiehlt die "Klickermethode nach SAAM". Ihr Wölfi sei eher ein ruhiger Vertreter. Ein echter Münsterländer eben. "Der tut nichts, der will nur spielen!" Auf die Frage, was "SAAM" denn bedeute, entgegnete sie: "Service Agentur für artgerechte Männerhaltung."

Wichtig seien klare Anweisungen. Es ginge nicht darum, den Willen zu brechen, sondern "nur ein bisschen lenken und ihn dazu bringen, dass er letztendlich will, was wir wollen."

Erstaunliche Wandlungsfähigkeit

Im Schluss-Stück zeigten die "Kaktusblüten" wieder einmal ihre erstaunliche Wandlungsfähigkeit und schlüpften diesmal in die Rolle sehr betagter Personen: Die Kommunalpolitik weihte den neuen "Seniorenspielplatz" ein, für den nun endlich eine Stelle auf dem örtlichen Friedhof gefunden sei: "Füllen sie ihn mit Leben und machen sie daraus einen Mehr-Generationen-Treffpunkt!"

Die alten Damen prahlten im Wettstreit um den einzigen Mann am Ort mit ihren Fähigkeiten im Tanz oder beim Kegeln und zankten sich um den feschen Rollator, bis es dem alten "Jupp" zuviel wurde.

Viel Beifall und lachende Gesichter

Schließlich kamen sie überein, dass es ohnehin schöner sei "hier Schluss zu machen" und "für `n Pott Kaffee und ordentliches Stück Kauken" zur örtlichen Konditorei in Werne zu gehen.

Die "Kaktusblüten" ernteten begeisterten Beifall und lachende Gesichter.

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