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L518n: Im nächsten Jahr fließt das Geld

WERNE Bereits im kommenden Jahr fließen die ersten Landesmittel für die Komplettierung der Nordwestumgehung (L518n). Das sicherte das Verkehrsministerium einer zehnköpfigen Delegation aus der Lippestadt am Donnerstag bei einem Gespräch in Düsseldorf zu.

von Von Rudolf Zicke

, 21.12.2007
L518n: Im nächsten Jahr fließt das Geld

Am 3. Dezember informierten sich einige Bürger im Alten Rathaus die geplante Nordwestumgehung und stellten zum Teil kritische Fragen. zu informieren und kritische Fragen zu stellen. Nun endete die erste Frist für Anregungen und Bedenken.

Die Gelder sind indes nicht direkt für den Straßenbau zugesagt, sondern zum Erwerb von Grundstücken, die für die neue Umgehung benötigt werden. Normalerweise, das erklärte Baudezernentin Monika Schlüter, mache das Land derartige Zusagen erst, wenn bereits das Baurecht für einen solches Straßenprojekt bestehe.

"Es gibt kein Zurück"

 „Das bedeutet: Jetzt gibt es kein Zurück mehr“, ergänzte der bau- und planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Michael Zurhorst, der maßgebend an den Verhandlungen beteiligt war. Das Land würde sicher kein Geld zur Verfügung stellen, wenn auch nur ein Hauch des Zweifels an der Realisierung des Projektes bestünde.

Die ersten Zahlungen, so Zurhorst weiter, sollen bereits Anfang 2008 erfolgen. Ferner haben die Ministeriellen, so Schlüter und Zurhorst übereinstimmend, nochmals betont, dass in Werne das landesweit einmalige Vorfinanzierungmodell umgesetzt werde. Das heißt, die Stadt „schießt“ die Kosten zunächst vor, nach der für Dezember 2010 angepeilten Fertigstellung der L518n zahlt das Land in drei Raten die sieben Millionen Euro zurück.

Geklärt wurde in dem Gespräch auch die Frage, dass trotz einer generellen Änderung der Zuständigkeiten die L518n weiterhin von der Filiale Hagen des Landesbetriebs Straßenbau NRW verantwortlich zeichnet. Daher dürfte es bei der verkehrstechnischen Planung keine Verzögerungen mehr geben.

Erste Frist für Anregungen beendet

Derweil endete die erste Frist für Anregungen und Bedenken, die die Bürger zum Straßenbau äußern konnten. Vor allem ein verstärkter Lärmschutz werde insbesondere von den Anliegern der Varnhöveler Straße und der Selmer Landstraße gewünscht, berichtete Baudezernentin Schlüter.

Diese und weitere Anregungen und Bedenken würden im Laufe des Verfahrens sorgfältig geprüft. Eine zweite Möglichkeit, sich zu Wort zu melden, wird den Bürgern im April/Mai gegeben, wenn der Bebauungsplan-Entwurf für die neue Straße öffentlich ausgelegt wird.

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