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Lässt sich die Pflege noch retten?

mlzPflegenotstand in NRW – eine Expertenmeinung

Die Situation in der ambulanten und stationären Pflege ist alles andere als berauschend: überforderte Fachkräfte und frustrierte Angehörige, die keinen Platz für ihre pflegebedürftigen Verwandten finden. NRW-Pflegeratsvorstand Ludger Risse aus Werne sagt, der Pflegenotstand werde sich weiter verschärfen. Aber es gibt Hoffnung – etwa durch Roboter und selbstfahrende Betten.

Werne

, 12.04.2018

Kaum zwei Wochen nach seinem Amtsantritt stand Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bereits gehörig in der Kritik. Nach seinen umstrittenen Aussagen – etwa zu Wartezeiten bei Ärzten und einer Zweiklassenmedizin – sorgte der Brief einer Krankenschwester an den Minister für Aufsehen. Von einem „menschenunwürdigen System“ ist darin die Rede. Und Spahn, so der Vorwurf, könne sich anscheinend nicht vorstellen, „was es bedeutet, qualifizierte pflegerische Leistungen zu erbringen, vor allem nicht zu den derzeitigen Bedingungen“. Aber sind die Umstände wirklich so katastrophal? Und falls ja: Wie ließe sich das ändern? Darüber hat RN-Redakteur Felix Püschner mit dem NRW-Pflegeratsvorsitzenden Ludger Risse gesprochen.

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