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"Lange nicht gesehen..."

WERNE Stau schon an der Eingangstür, dichtes Gedränge in den Fluren und in den "Motto-Bars" Stimmengewirr: Das erste Ehemaligen-Treffen in der Geschichte der Konrad-Adenauer-Realschule (KAR) stand auf dem Stundeplan.

von Von Elisabeth Plamper

, 28.10.2007

Was so harmlos klingt, entwickelte sich zu einem Mega-Event. Annäherng 2000 Besucher zählte die Konrad-Adenauer-Schule.

Bis morgens um 4 Uhr

"Die letzten 100 bis 200 Gäste haben wir um 4 Uhr morgens mit dem Besen rausgefegt,   sonst wären wir immer noch da", berichtete Organisatorin Adelheid Hauschopp-Francke  geschafft, aber glücklich, dass alles so gut geklappt hatte.

Gute Laune in der Luft

Doch zurück zum Beginn der Party: Musik und gute Laune liegen in der Luft. "Hey, dich habe ich schon lange nicht mehr gesehen!" - kräftiges Händeschütteln, herzliche Umarmungen und Komplimente - "Gut siehst du aus!" Kleine Gruppen treffen sich an den Stehbiertischen in der Pausenhalle. Andere folgen dem Strom zu den "Motto-Bars", ergattern noch einen Tisch und genießen sichtlich das erste Wiedersehen nach langer Zeit mit dem ehemaligen Banknachbarn oder Freundeskreis bei einem Glas Wein oder einem fruchtigen Cocktail.

Foto-Ausstellung

"Was machst du denn jetzt?" und "Weißt du noch?" ist immer wieder zu hören. Marie-Luise Kielinski erinnert sich: "Ich bin 1966 im Dezember entlassen worden", und schmunzelt. "Lang ist es her."  Wie lang, das dokumentiert die Bildergalerie, die Heinz-Dieter Schulz eigens für den Abend zusammengestellt hat. Die Fotos zeigen eindrucksvoll einen Querschnitt durch die Schulgeschichte. "Natürlich bin ich auch ein ehemaliger Schüler der Realschule", erzählt Schulz. Im Gebäude an der Bahnhofstraße habe er allerdings nur ein Jahr verbracht.

Glückliche Zeit

"Es war eine glückliche Zeit", blickt er zurück. "Die Lehrer haben sich damals auch um uns gekümmert und mit uns über unsere Probleme gesprochen." Besonders in Erinnerung beblieben, ist ihm die dreitägige Klassenfahrt nach Bingen Anfang der 50er Jahre. Aber nicht nur lange Zeit ist ins Land gegangen, sondern auch die Wege zur Schule sind für so manchen länger geworden, wie auch für Marielouise Ertlè.

Sie lebt heute in Kalifornien und ließ es sich nicht nehmen, den Flug über den "großen Teich" anzutreten und gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Susanne zum Ehemaligen-Treffen zu kommen.

Neue Bühne

"Es war in voller Erfolg", so das Resümee von Schulleiterin Ursula Jahn-Gilles  und Adelheid Hauschopp-Franke. Zur Erinnerung bot der Förderverein T-Shirts und Kaffeetassen mit dem Logo der KAR zum Verkauf an. Der Erlös des Festes soll dem Projekt "Neue mobile Bühne" zu Gute kommen.

 

  

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