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Lippe-Fähre nimmt Fahrt auf

WERNE Die geplante Lippe-Fähre zwischen Bergkamen und Werne nimmt immer konkretere Formen an: Der Lippeverband und die Stadt Werne sind sich praktisch einig über den Standort für die Anlegestellen. Allerdings könnte es sinnvoll sein, mit dem Bau zu warten.

von Von Rudolf Zicke

, 23.08.2007

Die Stadt hatte dem Verband drei Vorschläge für die Anleger unterbreitet und um eine fachliche Beurteilung gebeten. "Hydrologisch, also wassertechnisch machbar sind alle drei Varianten", erklärte gestern Birgit Struckholt vom Planungsamt. Das habe der Lippeverband der Stadt gerade mitgeteilt.

Und: "Der vom Lippeverband favorisierte Standort für die Lippe-Querung deckt sich erfreulicherweise mit unseren Vorstellungen", so Struckholt. Er befindet sich am Ende eines Fußweges, der kurz hinter dem Kreisverkehr B54/Lünener Straße gen Lippe führt. Mitte Oktober, kündigte Birgit Struckholt an, werde es ein Gespräch der beteiligten Kommunen und dem Lippeverband geben, um weitere Einzelheiten zu besprechen.

Neue Anlegestellen müssten verlegt werden

Allerdings gibt es auch noch zwei Wermutstropfen: Erstens muss für die mit Muskelkraft betriebene Fähre, die eventuell mit Hilfe von Sponsoren gebaut wird, ein aufwendiges Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Das bedeutet, dass die Fähre frühestens im Jahre 2009 in Betrieb genommen werden könnte. Zweitens steht 2011 das Lippe-Auen-Programm an: Die Sohle wird angehoben, dass Flussbett wird breiter. Also müssten die dann fast noch neuen Anlegestellen wieder verlegt werden. Ob es - vor allem finanziell - sinnvoll sein könnte, mit der Fähre bis zur Umgestaltung der Lippe zu warten, soll beim Gespräch im Oktober ebenfalls erörtert werden.

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