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Mensa und Aula für Anne-Frank-Gymnasium

Schulausschuss

WERNE Das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) bekommt nicht nur eine neue Mensa, sondern gleichzeitig eine neue multifunktionale Aula.

von Von Irene Steiner

, 27.04.2010
Mensa und Aula für Anne-Frank-Gymnasium

"Die Schulzeit jetzt wieder zu ändern wäre völliger Wahnsinn«, sagt AFG-Schulleiter Heinz-Joachim Auferoth.

Denn der Schulausschuss billigte  in seiner Sitzung am Dienstagabend den Bau einer Mensa, die gegenüber der ursprünglichen Planung um eine Gebäudeachse vergrößert wird und damit auch für Theatervorführungen, Einführungsveranstaltungen oder Schulfeiern in großem Rahmen genutzt werden kann. An den Mehrkosten von 75 000 Euro beteiligt sich die Schule mit rund 40 000 Euro u. a. aus Mitteln des Fördervereins. Denn die Schulgemeinde wünscht sich dringend einen neuen Veranstaltungsraum.

„Unser PZ ist lediglich für 199 Menschen zugelassen. Oft haben wir aber 300 bis 400 Gäste, die zu großen Teilen hinten stehen und die Fluchtwege versperren“, warb AFG-Schulleiter Heinz-Joachim Auferoth im Ausschuss für die größere Lösung. Ein Speisesaal, in dem bis zu 240 Schüler und Schülerinnen essen können und der mit einer mobilen Bühne zur Aula wird: Das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) zeigt sich mit dem neuen Mensa-Anbau für die Zukunft gerüstet.

Einhellig lobte man das Engagement der Schule, die nicht nur einen Sponsorenlauf veranstaltet hatte, um einen Teil der Mehrkosten von 75000 Euro zu erwirtschaften, sondern auch die gesamten Mitgliedsbeiträge des Fördervereins für zwei Jahre – immerhin 30  000 Euro – in ihre neue Aula investiert. Das ließ jede Diskussion um die Mehrkosten der Erweiterung der Aula, die nun insgesamt rund 875 000 Euro kosten wird, verstummen.

Dass die Schule nie wieder mit so wenig Aufwand einen Ersatz für das in die Jahre gekommene PZ bekommen könnte, darüber waren sich alle einig. Flexibilität prägt nicht nur die Nutzungsmöglichkeiten des neuen Gebäudes, sondern auch die technische Ausstattung. So geht man bisher davon aus, das Essen für die AFG-Schüler anliefern zu lassen, aber: „Wir können auch auf Frischkost umstellen“, so Kappen.

Wenig auffällig wird das neue Gebäude sein, angesiedelt zwischen Turnhalle und Schule. Ein Pultdach wird den Speisesaal überdachen, mit einem großen Vordach vor der Südseite. Der technische Bereich wird ein Flachdach bekommen. Die Küche und die Lagerräume sind so angeordnet, dass die Anlieferung vom Parkplatz aus erfolgen kann. Auch einen Raum für einen Kiosk hat Architekt Michael Jardin vorgesehen.