Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Mordsspannendes aus Werne

WERNE Das Motto "Bibliotheken sind mordsspannend!" konnte für Werne nicht besser gewählt sein. Schließlich wohnt eine ausgesprochen gute, kriminalistische Spürnase in der Stadt. Zumindest wenn es nach den Romanen des Kriminalbuchautors Heinrich Peuckmann geht.

von Von Elisabeth Plamper

, 29.10.2007

Die Lesung des Kamener Kriminalbuchautors Heinrich Peuckmann bescherte der Stadtbücherei am Freitagabend zur "Nacht der Bibliotheken" ein volles Haus.

Das Motto "Bibliotheken sind mordsspannend!" konnte für Werne nicht besser gewählt sein. Schließlich wohnt eine ausgesprochen gute, kriminalistische Spürnase in der Stadt. Zumindest wenn es nach den Romanen des Kriminalbuchautors Heinrich Peuckmann geht.

Gerade in der letzten Woche erschien sein drittes Buch. Und so war es ein gelungenes Meisterstück von Bibliotheksleiterin Gerlinde Schürkmann, den Autor zur Lesung aus seinem neuesten Kriminalroman "Partystimmung" für die "Nacht der Bibliotheken" zu engagieren.

Neuer Fall führt nach Dortmund

Diesmal lässt der Autor seinen Kommissar Anselm Becker den Tod eines Dortmunder Bauunternehmers untersuchen. Eine merkwürdige Telefonnummer ist nur eine heiße Spur und führt zu einer Wohngemeinschaft für gestrandete Jugendliche im Dortmunder Norden.

"Wichtig ist die Lesekultur zu fördern", so begründete Heinrich Peuckmann sein Engagement für die Aktion, denn so die Meinung des Autors: "Deutschland ist ein Land der Lesemuffel". Die Romane Peukmanns spielen in der Gesellschaft der Region. Das er seinen Romanheld gerade in Werne wohnen und leben lässt, hat einen persönlichen Hintergrund. "Ich mag Werne", betont der Autor. Die Stadt habe noch eine gewisse Idylle.

Kommissar wohnt in Werne

"Für mich war es offensichtlich, mit Herrn Peuckmann zusammen zu arbeiten", erklärte die Bibliotheksleiterin. Wenn der Kommissar schon in Werne wohnt und der Autor aus der nahegelegenen Stadt kommt, "ist das eine ideale Kombination." Sie habe alle drei Roman des Autors gelesen. "Ich fand es besonderes interessant, dass in "Schiller Vermächtnis" auch die Werner Bürgermeisterwahl Berücksichtigung fand", so Gerlinde Schürkmann.

Bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Lesung fanden sich schon die ersten Krimifans in der Bücherei ein und nutzten die Gelegenheit, sich in Bibliothek umzuschauen. Neben den Mitarbeitern der Stadtbücherei waren auch Mitglieder des Fördervereins vor Ort und standen den Besuchern Rede und Antwort.

Lesen Sie jetzt