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Neues Pflaster für den Markt - aber wann?

WERNE Die Sanierung des Kirchplatzes ist auf einem guten Weg, doch das Herz der Innenstadt, der Marktplatz, und Wernes Haupteinkaufsmeile, die Steinstraße, werden auf ihre Generalüberholung noch warten müssen.

05.10.2007

"Den Erneuerungsbedarf von Markt und Steinstraße erkennt jeder auf den ersten Blick", meint der städtische Tiefbauer Gisbert Bensch, die Notwendigkeit der Sanierung stehe außer Zweifel.

Allerdings, und dies ist das Hindernis zur Fortsetzung der Innenstadterneuerung nach der Fertigstellung des Kirchplatzes, "der Stadt fehlt das nötige ,Kleingeld?", bedauert Bensch. Im laufenden Doppelhaushalt seien keine Mittel vorgesehen, außerdem befinde sich die Stadt in der Haushaltssicherung.

Ob im nächsten Budget Geld bereit gestellt werden kann, welche Finanzierungsmöglichkeiten - z.B. Landeszuschüsse - es geben könnte, darüber dürften sich die Finanzpolitiker und der Stadtkämmerer voraussichtlich im kommenden Jahr unterhalten, vermutet Bensch.

"Aus technischer Sicht sollten wir jedenfalls nicht mehr lange warten", rät der Fachmann, die Sanierung sei eigentlich dringender denn je. In dieser Einschätzung sieht er sich durch Bauhof-Chef Jürgen Hetberg bestätigt. Dieser , so Bensch, habe schon mehrmals erklärt, dass seine Leute kaum noch damit nachkämen, lockere Pflastersteine auf dem Markt, in der Steinstraße und nicht zuletzt auch in der Bonenstraße wieder einzusetzen, um derart folgenschwere Stürze von Passanten zu verhindern: "Da ist ein riesiger Unterhaltungsbedarf."

Neuer Kanal

Die Sanierung von Markt und Steinstraße ist indes nicht nur finanziell, sondern auch technisch eine Herausforderung für die Stadt. Denn es ist dort nicht mit dem Pflastern getan.

Zumindest in der Steinstraße muss auch der Abwasserkanal erneuert werden; außerdem, ist sich Bensch ziemlich sicher, würde wohl auch die Versorgungsunternehmen bei der Gelegenheit ihre Leitungen in der Fußgängerzone erneuern wollen.

"Alle diese Aktivitäten müssen gebündelt werden", sagt Bensch, der natürlich unbedingt vermeiden möchte, dass ein gerade neu verlegtes Pflaster für Telefon, Frischwasser usw. wieder aufgerissen werden muss.

Übrigens: Markt und Steinstraße sollten eigentlich vor dem Kirchplatz saniert werden. Da das Bistum jedoch jetzt (später aber nicht mehr) Gelder für das Kirchenareal zur Verfügung gestellt hat, wurde dieses Baumaßnahme vorgezogen.

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