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Neues Wasserrad an Holtmanns Mühle dreht sich

Restaurierung

WERNE Holtmanns Mühle in Langern erhält ein neues Gesicht: Nach Jahren des Zerfalls befindet sich das Gebäude nun in privater Hand und wird restauriert. Wernes Schreinermeister Theo Voss leistet dabei Nachbarschaftshilfe.

von Von Daniel Claeßen

, 21.04.2010
Neues Wasserrad an Holtmanns Mühle dreht sich

Das erste Teil des neuen Mühlenrads wird eingesetzt.

In seinen Werkhallen hat er das Mühlenrad nachgebaut. „Statt Eichenholz habe ich Bongossi-Holz verwendet. Das müsste noch etwas länger halten“, ist sich der Schreinermeister sicher. 3,20 Meter Durchmesser, 70 Zentimeter breit und 1,2 Tonnen schwer ist das Werk, das sich nun im Wasser des Gerlingsbaches drehen soll. „Vor allem im Winter, wenn der Bach viel Wasser führt, müsste das klappen“, so Voss. Allerdings wird das Rad weder, wie zu ganz alten Zeiten, einen Mühlenstein antreiben, noch wird es mit Hilfe des im Gebäudeinnern angeschlossenen Generators Strom erzeugen. Letzterer ist nicht mehr funktionstüchtig, er wurde vermutlich zur Zechenzeit in den 80ern eingebaut. 1982 übernahm der Heimatverein die alte Mühle und machte aus ihr ein Begegnungs- und Konferenzzentrum. Mit dem Ende des Bergbaus 1992 wurden auch hier die Türen abgeschlossen. 2005 kaufte die Stadt das Grundstück von der RAG zurück und veräußerte es jetzt an private Hand. „Mein Nachbar hat es gekauft und mich um Hilfe gebeten“, erklärt Theo Voss. „Und da sage ich nicht nein.“