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Priesterproblem nicht gelöst, aber leichte Entspannung

WERNE Noch keine endgültige, aber wenigstens eine Übergangslösung für die pastoralen Personalprobleme der Pfarrgemeinde Seliger Nikolaus Groß brachte eine Sondersitzung des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes am Montag Abend. Im Gemeindehaus von St. Sophia Stockum erläuterte die Gemeindeleitung dem Münsteraner Generalvikar Norbert Kleyboldt die schwierige Situation nach dem unerwarteten Weggang von Pater Peter Hannappel, Pater Santosh Kapiankal und Pfarrer Konrad Dreier.

von Von Rudolf Zicke

, 21.08.2007
Priesterproblem nicht gelöst, aber leichte Entspannung

Pfarrer Heiner Innig ist einer der wenigen Seelsorger, die die fusionierte Großgemeinde betreuen.

Die bekannten Folgen: Da "nur" noch Pfarrer Heiner Innig  und - in Teilzeit - Pater Kurt Nowak die aus St. Johannes, St. Konrad und St. Sophia bestehende fusionierte Großgemeinde seelsorgerlich betreuen, musste z.B. die Zahl der Messen reduziert werden. Und auch die verringerte Zahl an Gottesdiensten konnte, so Pfarrer Innig, nur Dank der Hilfe der Kapuzinerbrüder und Geistlichen aus Nordlünen aufrecht erhalten werden.

Ins Pfarrhaus eingezogen

Nun hat sich die Personallage wenigstens leicht entspannt: Pfarrer Dr. Charles Onuh ist ins Stockumer Pfarrhaus eingezogen und wird Heiner Innig bis Ende Dezember unterstützen.

Wie es anschließend weiter geht, das ist laut Dechant Innig noch unklar. Generalvikar Kleyboldt werde sich "als Stellvertreter des Bischofs in Münster mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Gemeinde eine dauerhafte und tragfähige Lösung bekommt", heißt es in einer Presseerklärung.

Hoffnungen gedämpft

Gleichzeitig dämpfte der Generalvikar am Montag jedoch Hoffnungen, dass die Gemeinde den Personalstand früherer Zeiten mit drei Vollzeit-Priestern wieder erreichen wird. Langfristig, so Kleyboldt, müssten alle Pfarreien der Diözese mit knapperen Priesterbesetzungen leben.

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