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Rauchende Köpfe auf dem Marktplatz

WERNE Selten gab es so viele rauchende Köpfe auf dem Marktplatz. Doch die kollektive Grips-Anstrengung der 569 Teilnehmer hatte ihren Grund. Der Schachclub Werne richtete dort am Samstag die 4. Stadtmeisterschaft im Spiel der Könige aus.

von Von Birte Lohoff

, 27.08.2007

Anstelle von "Schachmatt" hieß es für Steffen Steinweg (10 Jahre) und Robin Viktor (8 Jahre) nur "Patt". Die beiden Jung-Schachspieler hatten sich am Samstag nach einem langen Duell per Handschlag auf ein unentschieden geeinigt. Beide sind Besucher der Schach-AG in ihren Schulen und haben dort gelernt, die 16 Figuren strategisch zu bewegen.

Anfeuerung von den Eltern

So einvernehmlich ging es aber nicht an allen Brettern zu. Mit viel Spannung wurden in drei Stunden die bereits 4. Werner Stadtmeisterschaften mit 569 Teilnehmern, damit 200 mehr als im Vorjahr, ausgetragen. Zumeist von ihren Eltern angefeuert und mit guten Ratschlägen für den nächsten Zug überhäuft, zogen sie mit Bauer, König, Dame und Springer über die 64 Felder, bis die Sieger feststanden.

In der Gruppe Schüler bis 12 Jahre gewann Leonard Hesener die Stadtmeisterschaft. Den zweiten und dritten Platz belegten Stefan Wiens und Daniel Fichtner. In der Gruppe der Jugendlichen bis 18 Jahre ließ Marc Richter, vor Thomas Oestermann und Paul Schreiber, die Konkurrenz hinter sich. Alle sechs Gewinner dürfen sich über einen Pokal freuen, der offiziell, dann mit persönlicher Gravur, Ende September überreicht wird.

Aber nicht nur auf den Brettern wurden Duelle ausgetragen, Schachrätsel sorgten für weitere Hochspannung, für die es bei richtiger Lösung ebenfalls kleine Preise gab.

Der 1. Vorsitzende des Schach-Club Werne, Ferdinand Schlierkamp, zeigte sich erfreut über die Resonanz. Schließlich seien nicht nur Teilnehmer der Stadtmeisterschaft dabei gewesen, viele hätten sich auch einfach so eine kleine Partie gegönnt.

Ergebnisse an den Schachverband  geschickt 

Die Stadtmeisterschaft wird in vielen deutschen Städten ausgetragen. Die Ergebnisse werden von den jeweiligen Vereinen an den deutschen Schachverband geschickt, der dann die Auswertung vornimmt. Werne tritt in der Rubrik 10.000 bis 50.000 Einwohner an. "Wir hoffen auf ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Vorjahr", so Ferdinand Schlierkamp. Im letzten Jahr hatte Werne den dritten Platz belegt.

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