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"Residenz" mit Stadt- und Horneblick

WERNE Die Lippestadt entwickelt sich zur "Residenzstadt": Nach der "Residenz am Münstertor" plant der Werner Architekt Heinz Schlierkamp nun die "Residenz zur Horne". Am gestrigen Freitag hat Schlierkamp bei der Stadtverwaltung den Bauantrag eingereicht.

von Von Rudolf Zicke

, 31.08.2007

Namensgeber für das neue Millionen-Projekt ist der bekannte Bachlauf, auf den zumindest ein Teil der künftigen Bewohner des Hauses bequem einen Blick werfen kann.

Das Gebäude soll auf einem rund 2500 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Hansaring - etwa gegenüber RWE lokal - und dem Heckhof entstehen. Investor ist Matthias Kühlkamp mit seiner Lüdinghausener KonzeptBau Münsterland GmbH, Tochterfirma der LH Immobilien, in deren Auftrag Heinz Schlierkamp die Münstertor-Residenz auf dem ehemaligen Olbrich-/Moormann-Gelände entworfen hatte.

"Unsere Idee ist es, neue Wohnformen zu entwickeln, Raum für generationsübergreifende Begegnungen zu schaffen", erläutert Heinz Schlierkamp. Deshalb werde das Haus so konzipiert, dass es für junge Familien ebenso geeignet sei wie für ältere Menschen, die barrierefreien Wohnraum benötigen.

20 Eigentumswohnungen

Kühlkamp lässt insgesamt 20 Eigentumswohnungen in der Größe von 73 bis 140 Quadratmetern errichten; Clou ist dabei ein Licht durchfluteter Innenhof. "Der soll den Hausbewohnern als Ort der Kommunikation, als Ort der echten Nachbarschaftspflege dienen", wünscht sich Baumeister Schlierkamp.

Dabei soll die "Residenz zur Horne" nicht nur durch ihre Architektur ein außergewöhnliches Projekt darstellen, sondern auch mit Blick auf die Energietechnik. Durch Photovoltaik wird die Kraft der Sonne, durch eine etwa 200 Meter tiefe Bohrung die Erdwärme genutzt, um die Kosten für Heizung und warmes Wasser möglichst niedrig zu halten.

Ansonsten wird das Haus nach Angaben des Architekten in bewährter, konventioneller Bauweise "hochgezogen": drei Geschosse plus Staffelgeschoss zum Hansaring, zwei Geschosse zum Heckhof, rot-brauner münsterländischer Klinker plus Holz und Zinkblech in einigen Bereichen des Staffelgeschosses.

Zweiter Bauabschnitt?

Heinz Schlierkamp und Matthias Kühlkamp hoffen, dass der Baustart im Herbst, spätestens im kommenden Frühjahr erfolgen kann.

Sollte die Nachfrage nach der Horne-Residenz entsprechend groß sein, womit Investor und Architekt nicht nur wegen der Innenstadtnähe der Anlage rechnen, dann soll eventuell ein zweiter Bauabschnitt folgen.

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