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Rolli-Rallye deckt Missstände auf

Verein W.I.B.K.E.

WERNE Für Personen, die auf Hilfsmittel wie Krücken oder einen Rollstuhl angewiesen sind, kann eine Tour durch die Stadt ganz leicht zur Tortur werden.

von Von Benedict Honé

, 18.04.2010
Rolli-Rallye deckt Missstände auf

W.I.B.K.E. lud zur besonderen Tour durch die Stadt ein.

Um die Schwierigkeiten deutlich zu machen lud der Verein W.I.B.K.E. (Werneraner Integrieren Behinderte Kinder und Erwachsene) zu einer Stadtbegehung ein. 

 „Vieles hat sich in Werne schon zum Positiven hin verändert. Wir haben in der St. Christophorus Kirche Automatiktüren, eine Rampe am Kirchplatz und die Behindertenparkplätze sind breiter gemacht worden“, begrüßte Angelika Roemer, 1. Vorsitzende von W.I.B.K.E., die Anwesenden.

Die rund 20 Anwesenden nahmen sich Krücken oder Rollatoren, und starteten eine ganz besondere Rallye durch die Stadt. Denn schon beim Stadtmarketing ging es los: Auf einem kleinen Schild werden Rollstuhlfahrer aufgefordert, gegen eine mit normaler Armlänge fast nicht erreichbare Glasscheibe zu klopfen, um sich helfen zu lassen, denn die Stufen zum Büro sind ohne Hilfe nicht zu erklimmen. „Hier wäre eine Klingel angebracht“, so Roemer.

Beim Stadthaus gab es wieder Mängel: Die Rampe für Rollstuhlfahrer ist viel zu steil und besonders für Senioren nicht befahrbar. „Es hat sich schon eine Menge verändert. Wir sollten jetzt diese Linie konsequent weiterverfolgen“, bat Roemer als Fazit die anwesenden politischen Vertreter. Diese sicherten weitere Verbesserungen zu.