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Stockum guckt in die Spezial-Röhre

STOCKUM Um 5.40 Uhr rückte der erste Güterzug mit Rohren am Gersteinwerk an. Täglich wird er in den nächsten zwei Wochen 43 dieser Stahlkolosse nach Stockum bringen.

von von Dennis Werner

, 04.03.2008
Stockum guckt in die Spezial-Röhre

14 Tonnen wiegt ein Rohr, das dieser Bagger spielend bewegt.

Die knapp 14 Tonnen schweren Großrohre sind Teil der geplanten Erdgas-Optimierungsanlage, die ab Ende September gegenüber des Kraftwerks gebaut werden soll (RN berichteten). Bis dahin werden sie auf dem Gerstein-Gelände in der Nähe des Sandbochumer Wegs zwischengelagert.

530 Großrohre als Zwischenspeicher

Verbunden und eng aneinander gereiht dienen die 530 Großrohre künftig als Zwischenspeicher für das Gas, mit dem die drei Erdgasblöcke drei Stunden pro Tag beheizt werden können. Insgesamt sind dies rund 700 000 Kubikmeter Gas, die Betreiberin RWE Power AG nachts, wenn der Rohstoff am günstigsten ist, einkaufen kann, um ihn tagsüber in Energie umzuwandeln.    Rohre unter der Hammer Straße mit Kraftwerk verbunden

Dazu werden die Rohre in den Boden eingebracht und mit Leitungen, die unter der Hammer Straße herführen, mit den Kraftwerksblöcken verbunden. Die Rohre, die einen Durchmesser von 1, 40 Meter haben, hat die Firma "Europipes" in Mühlheim gefertigt.

Bagger "saugte" die Rohre vom Güterzug

Um sie von dem Güterzug zu laden, benötigten die Arbeiter Spezialfahrzeuge. Mit einer so genannten "Saug-Traverse", angebracht an einen schweren Bagger, konnten die 17 Meter langen Rohre mit der Kraft des Unterdrucks angehoben und auf einen Tieflader geladen werden. Dieser brachte sie dann in das Zwischenlager auf die andere Seite des Geländes.

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