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Stockumer favorisieren Edeka statt Nahversorgungszentrum

Unterschriftensammlung

STOCKUM Über 300 Unterschriften sammelte der Stockumer Kiosk-Besitzer Dietmar Taube bereits für seinen geplanten Edeka-Laden in den ehemaligen Aldi-Räumen an der Werner Straße. Doch damit nicht genug.

von Von Helga Felgenträger

, 28.04.2010
Stockumer favorisieren Edeka statt Nahversorgungszentrum

Zu einer Unterschriftenaktion für Edeka im alten Aldi hat Dietmar Taube in seinem Kiosk an der Werner Straße eingeladen.

„Auf 500 Stück will er kommen“, sagte er am Mittwoch und legte die Unterschriftenliste nicht nur in seinem Laden an der Werner Straße aus, sondern auch beim Heimatverein und der Panhoff-Stiftung. Für den Geschäftsmann steht ganz klar fest. „Stellt die Stadt Werne nicht ihre Pläne zum Nahversorgungszentrum auf dem weitläufigen Wenner-Gelände ein, dann wird kurzfristig aus einem Lebensmittelladen nichts werden“, sagt Taube. Mit den gesammelten Unterschriften macht der 52-Jährige deutlich, dass die Stockumer gerne auf ein Nahversorgungszentrum, das wahrscheinlich frühestens in zwei drei Jahren entstehen könnte, verzichten.

„Hauptsache kurzfristig kann der Bürger wieder vernünftig und ortsnah seinen täglichen Bedarf an frischem Gemüse, Obst und Frischwaren decken“, weiß Taube, der sich mit seinem Kiosk bereits auf spezielle Wünsche der Stockumer eingestellt hat. Doch wie Taube bemerkt, ist Edeka voraussichtlich nicht bereit, mit ihm ins Geschäft zu kommen, sofern die Stadt nicht ihre Pläne zurückzieht. Dieses Risiko sei ihm und auch Stroetmann zu groß, so Taube, der die Unterschriften in der nächsten Woche Bürgermeister Lothar Christ überreichen wird.