Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Tappe: "Wir wollen eine soziale Stadt bleiben"

WERNE Bürgermeister Rainer Tappe hat erneut zum Jahreswechsel ein Grußwort an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt gerichtet. Wofür er sich bedankt, welche Herausforderungen er sieht und was er den Bürgern wünscht, lesen Sie hier.

von Von Rainer Tappe

, 30.12.2007
Tappe: "Wir wollen eine soziale Stadt bleiben"

Bürgermeister Rainer Tappe.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, unsere Stadt hat nach anfänglich verhaltenen Prognosen ein doch recht erfolgreiches Jahr 2007 erlebt, denn dank des allgemeinen Wirtschaftsaufschwungs hat sich die Haushaltssituation durch Einnahmesteigerungen erfreulich verbessert. Durch Sparkonzepte macht man sich nicht sonderlich beliebt, dennoch werden Rat und Verwaltung die Konsolidierung auch in den nächsten Jahren umsetzen, um nicht unseren Kindern und Enkeln zukünftige Bewegungsspielräume zu rauben.Dank für bürgerliches Engagement Vielleicht fehlt es heute daran, der wenig spektakulären, leisen und bescheidenen Wirklichkeit wieder zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Aber es gibt eine normale Welt. Die Welt derjenigen, die Tag für Tag frühmorgens in Autos, Bussen, Bahnen, per Fahrrad oder zu Fuß pflichtbewusst zu ihrem Arbeitsplatz eilen und in den verschiedensten Tätigkeitsfeldern und Berufen ihrer Aufgabe nachgehen. Sie halten unsere Gesellschaft in Gang. Daher möchte ich den Menschen herzlich danken, die mit ihren Leistungen und ihrem Fleiß die gute Entwicklung unserer Stadt und unserer Gesellschaft mittragen. Auch all jenen Frauen und Männern, die ihr Engagement und ihre Zeit in Hilfsorganisationen, Kirchen und caritativen Verbänden, in Vereinen, Nachbarschaftshilfen und Arbeitskreisen, in Rettungsorganisationen, beim Brand- und Katastrophenschutz oder im Umwelt- und Naturschutz eingebracht haben.Unterstützung intensivieren Ich hoffe, dass sie auch in Zukunft in ihrem Engagement nicht müde werden und ihr Beispiel ansteckend wirkt. Denn häufig kann zwischenmenschliche Hilfe und Solidarität mehr bewirken als alle Anstrengungen von Politik und Verwaltung. Wir stoßen auf Kinder und Jugendliche, die in bemerkenswerter Weise in Vereinen und Verbänden, manchmal aber auch in Eigeninitiative, Hilfsdienste übernehmen und sich in unsere Gesellschaft einzubringen bereit sind. Deshalb werden wir unsere Unterstützungen für das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement intensivieren.Mehrbelastung für städtische Mitarbeiter Aber auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung danke ich, insbesondere, da eine in diesem Maße noch nicht gekannte Fülle an Aufgabenzuwächsen und Veränderungen in der Verwaltung bei gleichzeitiger Kürzung des Personalbestandes zu Verunsicherungen und Mehrbelastungen geführt hat. Erkennbar ist die Bereitschaft vieler heimischer Unternehmen und Betriebe, auf den Standort Werne zu setzen und erhebliche Finanzmittel in die Erweiterung und den Ausbau der Betriebe zu setzen.Hohe Arbeitslosenzahl Nach wie vor ist die Zahl der Arbeitslosen recht hoch, auch bei den Jugendlichen. Da schlägt es positiv zu Buche, dass sich Handel, Handwerk und Gewerbe entschlossen haben, weitere Ausbildungsplätze zu schaffen und anzubieten. Beispielhaft nennen möchte ich zwei Projekte, die für das bürgerschaftliche Engagement stehen: Da ist zum einen die Einbringung der Bürgerinnen und Bürger sowie der heimischen Wirtschaft in die Sicherstellung der Vorfinanzierung der Umgehungsstraße L 518 n. Zum anderen halte ich es für erwähnenswert, dass sich zahlreiche Menschen zusammen gefunden haben, um in den drei Arbeitskreisen des Stadtmarketingbeirates mitzuarbeiten und an den strategischen Leitlinien für die künftige Stadtentwicklung mitzuwirken. Derartige Beispiele geben mir das Gefühl, dass wir insgesamt eine gute Ausgangslage für die Zukunftsgestaltung unserer Stadt haben. Familien brauchen Anerkennung und Unterstützung, aber eine familienfreundliche Stadt kann man weder verordnen noch beschließen. Da ist nicht nur der Stadtrat gefordert - sie muss im Lebensumfeld gelebt werden. Und zu einer Familienpolitik gehören auch unsere älteren Mitbürger.Werne: Eine Stadt, in der es sich gut und gerne leben lässt Eines aber wollen wir bleiben: eine soziale Stadt, die von allen Einwohnern, von Familien mit Kindern wie von Singles, von Jungen und Alten, von Einheimischen und Zugereisten, als Heimat empfunden wird. Eine Stadt, mit der wir uns identifizieren und in der es sich gern und gut leben lässt. In diesem Sinne wünsche ich ein erfolgreiches Jahr 2008 und Beharrlichkeit bei der Umsetzung der guten Vorsätze!

Lesen Sie jetzt