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Test für das Leben nach der Schule

WERNE Berufswahl ist oft eine Qual. Da kann ein Test der eigenen Fähigkeiten schon mal helfen. Allerdings steht manchem Schüler nach all den Fragen auch schon mal der Schweiß auf der Stirn. Die Oberstufenjahrgänge 12 und 13 am Christophorus-Gymnasium stellten sich tapfer der Aufgabe.

17.01.2008
Test für das Leben nach der Schule

"Pro Schülertest": Konrad Thiesen, Thomas Lohmann und Dr. Jörgen Vogel (v.l.).

"Was soll ich später beruflich machen?" - die zentrale Frage, mit der sich ein Schüler früher oder später zwangsläufig auseinander setzen muss. Und die Antwort ist selten eine schnell gefundene.

Eine Hilfestellung, um die Existenz-Frage zu klären, gibt jetzt das Gymnasium St. Christophorus und bietet den Oberstufenschülern einen weiteren Baustein im Konzept zur Studien- und Berufswahl an: einen Eignungstest des Geva-Instituts.

"Die Schüler lernen dabei, sich selbst einzuschätzen und zu positionieren", sagt Lehrer Konrad Thiesen, verantwortlich für das Konzept der Sekundarstufe II. Schließlich würden die Tests alles erfassen, worauf Personalchefs heute besonderen Wert legen: Schlüsselqualifikationen, berufliche Interessen und kognitive Leistungen - ein "Stärken-Schwächen-Profil wird erstellt".

Vergangenen Freitag haben sich je 30 Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 der Herausforderung, der Beantwortung der einen Frage ein Stückchen näher zu kommen, gestellt. Und der Test hat es in sich, dass weiß Lehrer Thiesen aus eigener Erfahrung: "Ich habe es ausprobiert. Einfach ist der Test nicht." Auch der eine oder andere Schüler sei etwas blasser aus dem Prüfungsraum gekommen, schließlich läuft da alles nach Stopp-Uhr. "Und es wird nicht nur das Wissen der Schüler geprüft, sie werden auch mit Fragen aus dem Leben konfrontiert", ergänzt Schulleiter Dr. Jörgen Vogel. Die Oberstufenschüler müssen für den Test 18,50 Euro berappen. Zehn Euro davon sponsort, vorerst für die nächsten drei Jahre, die Werner Sparkasse. "Für uns ist es wichtig, die Initiative des Gymnasium St. Christophorus zu fördern. Und für die Jugendlichen ein Schritt in die richtige Richtung in Sachen Berufswahl", so Vorstandsvorsitzender Thomas Lohmann. Ob die Christophorus-Gymnasiasten der entscheidenden Frage näher gekommen sind, erfahren sie in ein paar Wochen. Dann liegt das Ergebnis vor. arn

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