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UWW stimmt Schließung der Weihbachschule zu

Haushaltsberatung

WERNE Voll des Lobes war die UWW-Fraktion gegenüber den beiden Kämmerern Marco Schulze-Beckinghausen und Frank Gründken. „Sie machen uns deutlich, dass die Stadt Werne nicht um ein Haushaltssicherungskonzept herumkommt, wenn nicht entsprechend gegengesteuert wird“, erläutert Burkhard Jankowski von der Fraktion, die sich mit den Kämmerern zur Haushaltsberatung getroffen hatte.

von Von Helga Felgenträger

, 13.04.2010
UWW stimmt Schließung der Weihbachschule zu

Die Weihbachschule wird in den nächsten Jahren geschlossen.

Jeder Fachbereich sei von den städtischen Mitarbeitern aufs Genaueste untersucht und Vorschläge zur Optimierung genannt worden. „Wir als UWW- Fraktion sahen hier die ernste Absicht, in diesen Haushaltsberatungen mal wirklich zu sparen und ohne Ausnahme alle Bereiche abzuchecken“, meinte Vorsitzender Burkhard Jankowski bei einem Pressegespräch, bei dem das Ergebnis der Haushaltsberatungen vorgestellt wurden.

  Im Einzelnen unterstützt die UWW folgende Punkte: Schließung der Weihbachschule in 2013, Bewirtschaftung der Parkplätze Kurt-Schumacher-Platz und am Solebad. „Die Nutzung des Parkplatzes für die Badbesucher muss allerdings kostenfrei bleiben, um einem Besucherrückgang vorzubeugen“, fährt Jankowski weiter aus. Eine Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung sehe die UWW im Parkbereich hinter dem Stadthaus, der bislang u.a. den Bediensteten der Stadt kostenlos zur Verfügung gestellt werde.

Sämtliche Investitionen im Solebadbereich seien der allgemeinen Haushaltslage anzugleichen, fordert die UWW. Der Verkauf des Freiherr-vom-Stein-Stadions dürfe nur in Verbindung mit einem neuen Sportstättenkonzept durchgeführt werden. Die Trainingsmöglichkeiten aller Sportvereine müssten gesichert sein, betont der Vorsitzende. Jugendarbeit sei wichtig, eine moderate Erhöhung der Kindergartenbeiträge ist daher nach Auffassung der UWW vertretbar. Auch der Schließung von zwei Kindergärten will sich die Partei nicht enthalten. 

Die freiwilligen Leistungen und Zuschüsse an Vereine und Verbände sollten auf den Prüfstand gestellt werden, so die UWW. Das heiße nicht grundsätzlich: Streichung! „Einige Vereine bekommen seit Jahren eine nicht unerhebliche Zuwendung, andere vergleichbare Vereine mit gleich guter Jugendarbeit dagegen nur eine sehr geringe Unterstützung“, so sieht die UWW hierin eine große Ungerechtigkeit. Auch eine maßvolle Erhöhung der Grundsteuer B befürwortet die UWW. Alle weiteren angesprochenen Einsparungen und Steuererhöhungen werden von der UWW-Fraktion mitgetragen.