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Verwaltung fragt: Wie lässt sich der Stadtwald gegen Sturm schützen?

Wald gegen Sturm sichern

Der Orkan Friederike hat die Stadt Werne am 18. Januar 2018 ordentlich durchgeschüttelt. Die Stadt untersucht nun Möglichkeiten, wie man dem massenhaften Holzbruch begegnen kann.

Werne

, 16.03.2018
Verwaltung fragt: Wie lässt sich der Stadtwald gegen Sturm schützen?

Sturm „Friederike“ legte am 18. Januar Bäume aus dem Stadtwald quer über den Goetheweg. © Helga Felgenträger

Am Stadtwald legte der Sturm Friederike zahlreiche Bäume nieder, die zum Teil auf den Goetheweg beziehungsweise die Theodor-Fontane-Straße gefallen sind. Gibt es Möglichkeiten der Vorbeugung?

Das fragten sich Stadt und Forstamt bei einer Begehung vor einigen Tagen. Die Stadt will nun ein Konzept erarbeiten, wie sich der Waldrand sturmsicherer machen lässt. „Auf keinen Fall aber werden wir den Waldrand zurücklegen, also die Bäume dort abholzen“, sagt Adrian Kersting von der Tiefbauverwaltung.

Angst um Hab und Gut

Der Vorschlag der Waldrand-Verlegung stammt aus den Reihen der Anwohner, die Angst um ihre Gesundheit und ihr Hab und Gut haben. Doch schütze der Waldrand in seiner jetzigen Form die dahinter befindlichen Bäume. „Nähmen wir die vorderen Bäume weg, würde ein neuer Sturm im Inneren viel Schaden anrichten, selbst wenn er schwächer als Friederike wäre“, sagt Kersting.

Verwaltung fragt: Wie lässt sich der Stadtwald gegen Sturm schützen?

Aufräumarbeiten der Feuerwehr im Bereich der Theodor-Fontane-Straße/Stadtwald. © Helga Felgenträger

Es gehe nun um die Themen Wiederaufforstung, aber auch Durchforstung am Waldrand. Welche Maßnahmen genau zum Tragen kommen, müsse man nun abwarten. Nur eines ist laut Kersting sicher: „Der Waldrand des Stadtwaldes bleibt nach Lage und Art der Beschaffenheit so, wie er jetzt ist.“