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Was wird aus dem Stockumer Freibad?

STOCKUM Noch immer ist die Schließung des Freibades in Stockum ein heißes Thema. Am Sonntag informierten sich die Mitglieder der SPD-Fraktion über die Pläne zur Neu-Gestaltung der Anlage.

von Von Julia Kwiatkowski

, 13.08.2007
Was wird aus dem Stockumer Freibad?

Die SDP-Fraktion besichtigte das ehemalige Stockumer Freibad. Bernd Schlierkamp (rechts) informierte sie über das Freizeit-Konzept.

Das Freibad war ein Zwischenstopp der Sozialdemokraten. Sie waren im Rahmen ihrer Fraktionssitzung mit dem Fahrrad unterwegs. Der Arbeitskreis des SV Stockum informierte, der sich intensiv um eine neue Gestaltung der Anlage bemüht, sie über seine Pläne.

Beachvolleyball und Hochseilgarten

Bernd Schlierkamp, Geschäftsführer des SV Stockum, sprach die Ideen des Arbeitskreises an. Angedacht sei , die Wasserbecken zuzuschütten und ein Kunstrasenfeld herzurichten. Eine Beachvolleyball-Anlage und ein Hochseilgarten seien weitere „Visionen“. Sogar das in Amerika bekannte Spiel „Paintball“ wäre eine Überlegung wert, erklärte der Geschäftsführer. Der einzige Vorschlag, der bei der SPD Fraktion nicht einheitlich gut ankam.

 SPD-Fraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Ostholt zeigte sich am Freizeit-Konzept des Arbeitskreises interessiert. Die SPD würde, laut Ostholt, dieses Konzept unterstützen. Die zwei wichtigsten Aspekte bei allen Überlegungen seien die Investitions- und Folgekosten. Letztere seien an der Schließung des Freibades maßgeblich verantwortlich gewesen.

Förderantrag

Anfang nächsten Jahres schickt der Arbeitskreis, der mit dem Landessportbund (LBS) an den Konzepten arbeitet, einen Förderantrag los. Dabei handelt es sich um eine Landesförderung mit kommunalem Anteil, erläuterte Ostholt. Mitte des Jahres 2008 würde dann voraussichtlich über den Förderantrag entschieden. Gesprächsbedarf gibt es vermutlich mit den direkten Nachbarn der Anlage. Die haben bereits vorsorglich Widerspruch eingelegt.

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