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Weniger Arbeitslose im Oktober

WERNE Die aktuelle Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in den Städten Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Holzwickede, Kamen, Unna und Werne habe im Oktober erneut eine Verbesserung um 1,4 Prozent ergeben. Damit sei die niedrigste Arbeitslosenzahl seit Juni 2001 erreicht.

30.10.2007

„Die öffentlich diskutierte leichte wirtschaftliche Eintrübung ist für den heimischen Arbeitsmarkt bisher ohne Folgen geblieben.“ So lautet die Oktober-Bilanz des Leiters der Agentur für Arbeit Hamm, Bernd Farwick, für den heimischen Arbeitsmarkt.

Abschmelzungsprozess verlangsamt

Das Gegenteil sei der Fall. „Ich rechne damit, dass der Arbeitsmarkt selbst von einer abgeschwächten Wirtschaftsdynamik profitiert, allerdings verlangsamt sich dann der Abschmelzungsprozess“, lautet die Prognose des Agenturchefs. Solange die Auftragsbücher so gefüllt seien wie im Moment, sei auch für das nächste Jahr mit einer positiven Entwicklung zu rechnen, unterstreicht Farwick.

Im Oktober ist die Zahl der Arbeitslosen um 1,4 Prozent (291) auf 21 149 gesunken. Vor zwölf Monaten hatte sie noch 24 382 betragen. Innerhalb des gesamten Agenturbezirks ergab sich für die Stadt Hamm (-1,6 Prozent) sowie die Bezirke Kamen (-2,4 Prozent) und Unna (+0,4 Prozent) eine in der Ausprägung unterschiedliche Entwicklung.

Arbeitslosenquote bei 10,1 Prozent

Die Arbeitslosenquote, errechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, sank um 0,1 Prozentpunkte auf 10,1 Prozent. Im Oktober 2006 hatte sie 11,9 Prozent betragen.

In Kamen, Bergkamen, Kamen und Werne ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober um 2,4 Prozent (167) gesunken und hat mit 6668 den niedrigsten Wert seit November 2002 erreicht. Damit liegt die Arbeitslosenzahl um 13,6 Prozent niedriger als vor einem Jahr. „Das ist zwar kein goldener Oktober, wohl aber eine gesunde Herbsterholung“, beurteilt die Leiterin der Agentur Kamen, Gabriele Jäger, die Entwicklung.

Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 10,6 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 12,6 Prozent betragen. Wie schon im Vormonat profitierten beide Rechtskreise von der Verbesserung, dies sogar in fast gleicher prozentualer Ausprägung.

 

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