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WestLB-Krise kostet Sparkasse richtig Geld

WERNE Die Krise der Westdeutschen Landesbank (WestLB) wird auch die Stadtsparkasse Werne teuer zu stehen kommen. Sparkassenvorstand Thomas Lohmann (Foto) geht davon aus, dass sich das heimische Geldinstitut mit einer Summe, die sich voraussichtlich zwischen einem sechs- und siebenstelligen Betrag bewegen dürfte, an der Rettung der WestLB beteiligen muss.

von Von Rudolf Zicke

, 25.01.2008
WestLB-Krise kostet Sparkasse richtig Geld

Thomas Lohmann, Vorstand der Stadtsparkasse Werne.

Eine genaue Zahl kann Lohmann trotz des zweitägigen Krisengipfels der Sparkassenspitzen aus Westfalen-Lippe in der Kamener Stadthalle noch nicht nennen. „Das wäre reine Spekulation. In acht bis zehn Tagen“, glaubt Lohmann, „werden wir wohl wissen, wie viel Geld wir tatsächlich in die Hand nehmen müssen.“

"Kunden werden davon nichts merken"

Bis dahin soll das internationale Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG Zahlen zu den für die Bilanz der WestLB sehr bedeutsamen Handelsgeschäften vorlegen. Dann soll auch klar sein, wie hoch der effektive Finanzbedarf der WestLB ist. Die zu erwartende Zahlungsverpflichtung der Stadtsparkasse, die über den Sparkassen- und Giroverband an der WestLB beteiligt ist, werden zwar die Ertragslage mindern, „unsere Kunden werden davon jedoch überhaupt nichts merken“, versichert Thomas Lohmann. An Gebühren und Konditionen werde sich nichts ändern. „Das Ganze ist ärgerlich, wird unser Haus aber nicht erschüttern.“ Die Sparkasse Werne sei kerngesund und verfüge über ausreichend Reserven. Eine zwischenzeitlich diskutierte Fusion der Sparkassen mit der WestLB hätte da ganz andere Konsequenzen. „Die hätte so radikale Veränderungen gebracht, das hätte das Ende der Sparkasse bedeutet“, so Lohmann.

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