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Wilhelm Lülf: Ein Europäer und Werner

WERNE Als Bürgermeister hat er viele Jahre die Werner Kommunalpolitik geprägt, und noch heute engagiert er sich in vielen Organisationen. Am Mittwoch wird Wilhelm Lülf 70 Jahre alt.

von Von Hubert Kramer

, 30.10.2007
Wilhelm Lülf: Ein Europäer und Werner

Feiert seinen 70. Geburtstag: Wilhelm Lülf.

"Ich habe die Überzeugung, dass Lülf überall im Leben seinen Mann stehen wird." Diesen Satz hat ein Gutachter vor Jahrzehnten dem damals aufstrebenden Bergbau-Mitarbeiter in die Personalakte geschrieben. Und er hat Recht behalten: Wilhelm Lülf hat sich mit sicheren Schritten auf beruflichem wie politischem Parkett bewegt und gibt am Mittwoch, an seinem 70. Geburtstag, nach wie vor eine gute Figur ab.

An diesem Tag, um 18 Uhr, lädt der CDU-Stadtverband zu einem Empfang in den Bürgersaal des Alten Rathauses ein. Damit wird heute Abend im Zusammenspiel mit der Stadt ein Mann geehrt, dessen Engagement für Werne in einem Spagat zwischen Beruf und Politik sprichwörtlich ist.

Steile Karriere

Als ehrenamtlicher Bürgermeister von 1984 bis 1997 zeigte Lülf in Werne eine beispiellose Präsenz. Kaum eine Veranstaltung, auf der sich der Stadtvater Lülf nicht sehen ließ. "Überall wurde ich mit offenem Herzen empfangen", sagte er einmal. Die Einstellung der Menschen zu ihm hat sich nicht geändert. Ihm schlägt nach wie vor eine Welle der Sympathie entgegen, wo auch immer er auftaucht.

  Nach 13 Jahren als Bürgermeister, 20 Jahren als CDU-Stadtverbandsvorsitzender und genau 35 Jahren als Ratsmitglied hat sich Lülf im Herbst 2001 aus der Kommunalpolitik zurückgezogen. Ein Teil des Geschehens in der Lippestadt ist er dennoch geblieben.

Lülfs Engagement gehört heute immer noch vielen Organisationen: Dem Förderverein Rourkela, dem Kuratorium des Krankenhauses St. Christophorus, dem Heimatverein und - nicht nur über den Internationalen Club Werne (ICW) - vor allem den Städte-Partnerschaften, die Lülf selbst eingestielt hat.

Partnerschaften

Eine kleine Anekdote unterstreicht, dass im Hause Lülf Partnerschaften einen hohen Stellenwert haben: Als Ehefrau Marianne vor Jahren einen Italienisch-Kursus belegte, gerieten so manche Zeitgenossen ins Grübeln. "Da steckt doch bestimmt etwas hinter", mutmaßten und argwöhnten sie. Und tatsächlich hatte Werne wenig später mit Poggibonsi eine italienische Partnerstadt.

Nicht erst seitdem gilt Lülf als der höchstwahrscheinlich europäischste Werner.

    

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