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Zechenbahn als Ausstellungsstück?

Weihbachschule

WERNE Die Grubenbahn auf dem Schulhof der Weihbachschule stellt eine Gefahr für die Kinder dar. Das ist das Ergebnis einer TÜV-Untersuchung. Doch was soll nun mit dem beliebten Spielgerät geschehen?

von Von Helga Felgenträger

, 01.04.2010
Zechenbahn als Ausstellungsstück?

Die Spielzeug-Lokomotive auf dem Schulhof der Weihbachschule wurde stillgelegt.

Falls tatsächlich keine Lösung gefunden wird, wie die alte Grubenbahn der Weihbachschule gerettet werden könnte, hat Prof. Dr. Roland Multhaup eine Idee: „Die Untertage-Bahn würde ich gerne vor dem Verwaltungsgebäude auf dem Zechengelände ausstellen. Das ist doch ein idealer Platz“, meldete sich der Eigentümer der Liegenschaftsgesellschaft der Zeche Werne bei den Ruhr Nachrichten.

Wie weiterhin mit der Grubenbahn vorgegangen werden soll, darüber will die Stadt mit der Schule und der Age, dem Zusammenschluss ehemaliger Bergleute des Bergwerks Ost, die das Spielgerät noch im vergangenen Jahr gestrichen und repariert hatte, beraten. Soweit steht schon fest: Geld für die Umzäunung wird nur schwer aufzubringen sein und das Sichern der Grubenbahn, die 1995 der Schule überlassen wurde, verändere zu stark den Charakter der Bahn.

„Ich will den Kindern kein Spielzeug wegnehmen“, betont Multhaup. Doch bevor die Bahn irgendwo ein trauriges Dasein friste, wäre er gerne bereit, die Bahn bei sich vor dem Hauptgebäude als Anschauungsstück auszustellen. In der Vergangenheit hatte er sich schon eine Lore besorgt. „Doch die ist viel zu klein und sieht an der Stelle verloren aus“, so Multhaup.